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Die Schweizer Armee bestellt womöglich 167'000 Kubikmeter Holzschnitzel im Ausland

Laut Wald Schweiz ist die Beschaffung einer grossen Menge Holz für die Schweizer Armee international ausgeschrieben. Es bestehe die Gefahr, dass im Ausland bestellt wird. Eine Interpellation fordert den Abbruch der Ausschreibung.


Die Schweizer Forstwirtschaft leidet unter einem überschwemmten Holzmarkt und tiefen Preisen. Jetzt wäre es besonders wichtig, wo immer möglich Schweizer Holz zu verwenden. Doch anscheinend geht der Bund nicht gerade mit gutem Vorbild voraus, wie Wald Schweiz in einer Medienmitteilung kritisiert. 

Armasuisse schreibt Holzschnitzel international aus

Gemäss Wald Schweiz wurden von Armasuisse 167'000 Kubikmeter Holzschnitzel, verteilt auf vier Jahre und fünf Lose für 17 über die ganze Schweiz verteilte Armee-Standorte international ausgeschrieben.

Da bei den Zuschlagskriterien die Nachhaltigkeit weniger gewichtet werde als der Preis, befürchtet Wald Schweiz, dass ein ausländischer Anbieter den Zuschlag erhält. 

Das würde bedeuten, dass Holzschnitzel aus dem Ausland in rund 3'800 Lastwagenfahrten in die Schweiz gekarrt werden, schätzt Wald Schweiz. 

Interpellation fordert Abbruch

Sowohl angesichts der Klimadebatte als auch der inländischen Holzschwemme, sei dieses Vorgehen unrechtmässig und widersprechen dem Waldgesetz. Dieses verpflichtet den Bund dazu, nachhaltig produziertes Holz zu fördern. Transportwege würden aber in der Ausschreibung gar nicht erst thematisiert. 

Daher verlangt Daniel Fässler, Ständerat und Präsident von Wald Schweiz, in einer Interpellation dem Abbruch der Ausschreibung. Ausserdem verlangt er vom Bund eine Reihe von Erklärungen. 

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