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Die Luga ist abgesagt, dafür gibt es ein Impfzentrum

Aus der Zentralschweizer Frühlingsmesse Luga wird dieses Jahr nichts. Die Enttäuschung ist gross, aber die Messe Luzern AG ist finanziell noch nicht am Boden.


Nach der Olma, die immerhin noch mit einer Ersatzlösung halbwegs gerettet werden konnte, fällt der nächste Grossevent der Messe Luzern AG wegen der Corona-Pandemie ins Wasser. Das Messeverbot auf unbestimmte Zeit und der wenig hoffnungsvolle Verlauf der Pandemie verunmöglichen die Durchführung der Luga, wie es in einer Mitteilung heisst. Keines der im Vorfeld der Absage durchgespielten Szenarien habe überzeugen können, da die Luga von Nähe, Unbeschwertheit, Emotionen und vielen Kontaktmöglichkeiten lebe – was mit einem Schutzkonzept nicht vereinbar wäre. 

Umsatz schrumpft um 95 Prozent, aber Betrieb im Sommer gesichert

Die Messe Luzern AG bezeichnet die Luga als ihre umsatzstärkste Messe, die nun zum zweiten Mal nicht stattfinden kann. Für das laufende Geschäftsjahr verzeichnete man bereits Ende Juni 2020 einen Umsatzrückgang um 95 Prozent. Trotzdem werde dank verschiedener Faktoren bis im Sommer den Betrieb ohne weitere Entlassungen aufrecht erhalten:

  • Die Besitzerin der Messe-Immobilien erlässt drei Millionen Franken Miete
  • Die Messe Luzern AG erhält eine Million Versicherungsleistungen
  • Eine weitere Million stammt aus finanziellen Reserven der AG
  • Kurzarbeit und laufende Sparmassnahmen senken die Kosten

Die Messe wird zum Impfzentrum

In der Messe Luzern wird in zwei Hallen ein kantonales Impfzentrum eingerichtet, das bei Planung, Aufbau und Betrieb von den Messeveranstaltern unterstützt wird. Die Miete der Hallen trage dazu bei, das Unternehmen bis im Sommer am Leben zu halten. Einen noch längeren Umsatzausfall würde man allerdings nicht verkraften können, so die Messe Luzern AG.

Von der Zukunft der Messen überzeugt

Ihr Geschäftsmodell stellt das Unternehmen indes nicht in Frage. Messen seien zentrale Wirtschaftsmotoren und man sei überzeugt, dass dieses Format nach der Corona-Krise sogar eine noch grössere Bedeutung bekommen werde. Die Pandemie habe schliesslich gerade gezeigt, wie wichtig das persönliche Zusammentreffen sei. «Zahlreiche Branchen sind auf dieses Marketinginstrument angewiesen», wird Markus Lauber, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zitiert. 

Die messelose Zeit nutze man dafür, die Luga weiterzuentwickeln und freue sich auf die nächste Ausgabe vom 22. April bis 1. Mai 2022. 

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