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Die Industriegruppe Agrar fordert effizientere Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel

Die Industriegruppe Agrar erwartet vom Bundesrat eine Reform des Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel. Die derzeit sehr unbefriedigende Situation müsse sich rasch ändern.


Am Mittwoch hat der Bundesrat die Massnahmen zur Optimierung des Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel beschlossen. Die Industriegruppe Agrar betont in einer Medienmitteilung, dass das Zulassungsverfahren dabei dringend verbessert werden müsse, denn es werden kaum neue Produkt zugelassen, während ältere Produkte vom Markt verschwinden. So sei die Palette an Wirkstoffen in der Schweiz ausgedünnt und das Resistenzrisiko steige, was den Anbau regionaler und bezahlbarer Nahrungsmittel in der Schweiz gefährde, so Agrar.

«Innovationen müssen schnell den Weg zum Markt finden, um ihre positive Wirkung für die Gesellschaft entfalten zu können», so die Gruppe. Dazu brauche es einen klaren wissenschaftsbasierten Zulassungsprozess mit klaren Fristen und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen.

Gefährdung für den Schweizer Markt

Dass das Schweizer Zulassungsverfahren im internationalen Vergleich schon seit Jahren langsam sei, sei für Unternehmen, die den Fokus aus Innovation und Produktentwicklung legen, besorgniserregend. Da der Zugang von neuen Produkten zum Schweizer Markt nicht gewährleistet ist, könnten internationale Firmen von Zulassungsanträgen für den hiesigen Agrarmarkt absehen. «Das ist für die regionale Landwirtschaft und insbesondere den Umweltschutz nicht zielführend, da neue Wirkstoffe in der Regel spezifischer, wirksamer und umweltverträglicher sind», heisst es weiter.

EU-Beurteilungsergebnisse sollen übernommen werden

Wichtiger als die verwaltungsinterne Gestaltung des Zulassungprozesses erachtet Agrar die Ermöglichung eines effizienten und qualitativ hochstehenden Verfahrens und eines sachgerechten Zulassungentscheides. Der vom Bundesrat eingeschlagene Weg einer Übernahme der EU-Beurteilungsergebnisse sei richtig und soll weiterverfolgt werden, schreibt Agrar zum Schluss der Mitteilung.

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