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Die Butterimporte sind bewilligt – das soll bis in den Herbst reichen

Das Bundesamt für Landwirtschaft geht davon aus, dass weiterhin der Grossteil der Schweizer Milch zu Käse verarbeitet wird. Im Spätsommer werde daher die Butter wieder knapp.


Dank der umgehenden Ausschreibung zur Versteigerung des neuen Teilzollkontingents lange bevor der Buttermangel wie prognostiziert im Spätsommer eintritt, sollen Handel und Verarbeiter einfacher auf die Importware umstellen können, begründet das Bundesamt für Landwirtschaft BLW. Die 1'500 Tonnen Butter aus dem Ausland sollen die Versorgung bis «mindestens in den Herbst» sicherstellen. 

Käse ist wertvoller

«Da die Wertschöpfung in der Käseproduktion grösser ist als in der Produktion von Butter und Magermilchprodukten, ist zu erwarten, dass ein Grossteil der leicht steigenden Milchproduktion weiterhin zu Käse verarbeitet wird», so das BLW.  An einen durchschlagenden Erfolg der Neuorganisation des Stützungsmodells durch die Branchenorganisation Milch BOM glaubt man offenbar nicht. 

Vergleichsweise kleine Menge

Angesichts des Jahresverbrauchs von 40'000 Tonnen Butter, sei das nun bewilligte Importkontingent klein: 1'500 Tonnen decken gemäss BLW den Bedarf von weniger als zwei Wochen. 

Die Nachfrage nach Butter im Schweizer Detailhandel bleibt aufgrund der bundesrätlichen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie hoch. Falls die Situation auf dem Milchmarkt angespannt bleibe, seien weitere Importgesuche möglich. 

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