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Die BauernZeitung fragt drei junge Frauen: Wie stimmen Sie am 13. Juni zu den Agrar-Initiativen ab?

Wie stimmen junge Frauen aus Stadt und Land über die Pestizidverbots- und Trinkwasser-Initiative ab? Wir haben eine Tourismusfachfrau, eine Sozialpädagogin und eine Agronomin gefragt.


«Ich bin auch bereit, mehr zu bezahlen»

Ich werde nach langem und gutem Überlegen 2 × Ja stimmen. Anfangs war ich verunsichert von den vielen Nein-Plakaten, die auf dem Land zu sehen sind. Ich dachte mir, wenn die Bauern dagegen sind, kann ich ihnen doch nicht vorschreiben, wie sie zu arbeiten haben. Aufgrund der Informationen, die ich habe, entschloss ich mich dennoch für die Befürwortung der Initiativen, da sie meine ökologischen Werte vertreten. Dafür bin ich auch bereit, für gute Schweizer Lebensmittel mehr zu bezahlen.

Seraina Pestalozzi, Tourismusfachfrau aus Mittelhäusern, Bern. (Bild Seraina Pestlozzi)

«Ich bin dafür, aber nicht auf eine so extreme Art»

Mir tut es weh, wie so stark auf die Bauern gezeigt wird und man sie als einzige schuldige darstellt. Auch im Haushalt werden viele Pestizide eingesetzt, ohne dass man es merkt. Ich stelle fest, dass die Leute den Bezug zur Landwirtschaft verlieren. Somit fehlt auch das Verständnis, dass Bauern nur wenn nötig spritzen. Die Forschung sollte mehr unterstützt werden, weil sie in dieser Hinsicht grosse Fortschritte macht. Ich bin auch für eine ökologische Landwirtschaft, aber nicht auf eine so extreme Art.

Elisa Bossi, Agronomin aus Mendrisio, Tessin. (Bild HAFL)

«Es geht um unser wichtigstes Gut»

Ich war schon vor der konkreten Einarbeitung in die Thematik eher auf der Pro-Seite. Diese Meinung hat sich nun gefestigt. Schliesslich geht es um unser wichtigstes Gut. Die Trinkwasserqualität ist ja schon gut, aber vermehrt hörte man auch von Pestizid-Belastungen in Schweizer Gewässern. Natürlich tragen alle eine Verantwortung für eine intakte Umwelt. Aber wenn es stets günstigere, mit Pestiziden-behandelte Produkte in denLäden hat, wird man diese auch weiterhin nachfragen.

Fabienne Weber, Sozialpädagogin aus Lichtensteig, St. Gallen. (Bild Fabienne Weber)

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