Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Deutschland: Schlachtschweinepreis steigt

Am deutschen und europäischen Schlachtschweinemarkt geht es mit den Erzeugerpreisen weiter bergauf. Die Fleischnachfrage im In- und Ausland hat laut Analysten zugenommen und bei begrenztem Lebendangebot den Weg für höhere Preise freigemacht.


Publiziert: 21.03.2019 / 07:14

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) setzte heute ihre Leitnotierung um sieben Cent auf 1,50 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht herauf. Manche der an der Preisfindung beteiligten Erzeugerorganisationen hatten sogar für einen noch etwas stärkeren Anstieg plädiert; die Notierungsspanne lag zwischen 1,50 Euro und 1,52 Euro.

Nachfrage nicht ganz gedeckt

Nach Angaben der VEZG fällt das bundesweit verfügbare Angebot schlachtreifer Schweine in der aktuellen Schlachtwoche nochmals geringer aus, so dass die rege Nachfrage der Schlachtbetriebe nur unvollständig gedeckt werden kann. Experten zufolge liessen sich zuletzt auch am Fleischmarkt höhere Verkaufspreise im Teilstückhandel durchsetzen. Begünstigt wurde das durch ein wieder anziehendes Exportgeschäft, wobei vor allem China mehr Ware ordert. In den USA hat eine Grossbestellung von Schweinefleisch durch die Chinesen Anfang März die Futurekurse für Schlachtschweine an der Börse in Chicago um mehr als 20 Prozent steigen lassen.

Geringes Lebendangebot in Spanien

Auch in anderen Ländern der Europäischen Union sind im weiteren Wochenverlauf aufgrund der besseren Marktsituation steigende Schlachtschweinepreise zu erwarten. In Spanien berichtet der Mercolleida von einem fortgesetzt zu geringem Lebendangebot, welches für die starke Nachfrage der Fleischhersteller nicht ausreiche. Seit Anfang Februar klettern bei den Iberern bereits die Preise, bisher um 14,4 Cent/kg Lebendgewicht. Morgen dürften mindestens weitere drei Cent hinzukommen.

In Frankreich läuft die Nachfrage nach Schweinen und Fleisch ebenfalls besser, und am Marché du Porc Breton wird nach dem Plus von fünf Cent in der vergangenen Woche nun ein weiterer Anstieg von um die drei Cent erwartet. In Österreich, Belgien und den Niederlanden ist ebenfalls mit anziehenden Notierungen zu rechnen, während in Italien der wochenlange Preisverfall zum Stillstand kommen dürfte.

AgE

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Deutschland: Jeder dritte Schweinemäster gibt auf
Stimmungsmache gegen die Tierhaltung, Auflagenflut und fehlende Perspektiven sind die wichtigsten Gründe, warum viele Schweinehalter hierzulande nicht mehr weiter machen wollen.
Artikel lesen
Wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) gestern bei ihrer Mitgliederversammlung in Münster auf Basis einer aktuellen Umfrage unter 839 Mästern berichtete, wollen 31,5 Prozent von ihnen in den nächsten zehn Jahren die Produktion aufgeben. Dadurch werde sich die Zahl der gehaltenen Mastschweine voraussichtlich um gut 10 Prozent verringern. Im Sommer 2018 hatte bereits ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!