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Deutsche Landwirte blockieren Lager – Detailhändler verspricht Besserung

Tagelang protestierten in Deutschland Landwirte gegen den Detailhandel. Die Blockade von Verteilzentren und Lagern scheint nun Wirkung zu zeigen.


Die Landwirte Deutschlands sind erbost. Und wie nicht zum ersten Mal ziehen sie los, um mit ihren Traktoren nicht nur ein Zeichen zu setzen, sondern auch Druck zu machen. Bereits seit Tagen stehen hunderte Bauern mit dutzenden Traktoren vor den Zentrallagern von Lidl , Aldi und Edeka, berichtet Agrarheute. Teilweise sei auch schon die Polizei eingeschritten.

Antwort auf einen Brief der Detailhändler

Den Prostest ausgelöst habe ein Brief der grossen Detailhändler an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Darin hatten sich die Topmanager von Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Kauflland über Äusserungen der Landwirtschaftministerin Julia Klöckner beschwert. Es geht um einen Gesetzesentwurf Klöckners, mit dem Landwirte und kleinere Lieferanten besser vor dem Preisdruck grosser Händler geschützt werden sollen, so Agrarheute. Dass die Landwirtschaftministerin von teils unfairen Bedingungen sprach, bezeichnen die Topmanger als «Zerrbild des Detailhandels». 

Lidl reagiert mit Brief an Landwirte

Am 2. Dezember kam die Reaktion von Lidl auf die andauernden Blockaden: In einem weiteren Brief, der sich dieses Mal an die Landwirte richtet, verspricht der Chef der Supermarktketten Lidl und Kaufland, Gespräche «mit Politik, auf Verbandsebene und meinen Kollegen bei den Handelsunternehmen zu führen», zitiert Agrarheute. Er wolle sich für eine Verbesserung der Situation der Landwirte einsetzen. Zuvor hatte Julia Klöckner in einer Videobotschaft angekündigt, sich mit Lidl in Verbindung zu setzen. 

In dem Schreiben ist ausserdem von einer Einigung die Rede, nach der nun die Blockaden aufgelöst werden sollen.  

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