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Der ökologische Fussabdruck von Schweinefleisch

Die Schweineproduktion könnte noch umweltfreundlicher werden, wie Peter Spring vom HAFL am Strickhof-Schweinetag darlegte. Mit der Phasenfütterung beispielsweise liessen sich Stickstoffausscheidungen reduzieren.


Unter dem ökologischen Fussabdruck ist die produktive Fläche auf der Erde zu verstehen, die für den Lebensstandard eines Menschen notwendig ist, gemessen in globalen Hektaren (gha). In der Schweiz lag der ökologische Fussabdruck 2016 bei knapp 5 gha pro Person, bei einer gleichzeitigen globalen Kapazität von weniger als 2 gha pro Person. «Zum einen sind wir daran, uns zu verbessern, aber da wir immer mehr Menschen auf der Erde sind, gibt es pro Person immer weniger Platz», stellte Peter Spring von der Berner Fachhochschule für Agrar-, Forst und Lebensmittelwissenschaften HAFL kürzlich in seinem Referat anlässlich des Strickhof-Schweinetags fest.

Ein grosser Anteil des Proteins geht verloren

Die Ernährung macht hierzulande etwa einen Viertel eines solchen «Fussabdrucks» aus, die Hälfte davon bilden tierische Produkte. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Proteineffizienz. Wie Spring berechnet hat, liegt diese bei einem Mastschwein bei etwa 18 Prozent. Das ist der Anteil am mit dem Futter aufgenommenen Protein, das schliesslich in ein tierisches, essbares Produkt umgewandelt wird. Der Rest geht verloren.

Bei der Fütterung liegt noch viel Potenzial

Je mehr Ferkel, desto mehr steigt die Proteineffizienz einer Muttersau. Wie proteineffizient ein Schwein ist, hängt auch von der Verwertung ab, bei der Gesundheit und Genetik eine Rolle spielen, und verändert sich mit der Entwicklungsphase. Gegen Mastende etwa entsteht ein Überschuss an Rohprotein. Nützlich wäre es daher, den Bedarf häufiger zu berechnen und das Futter entsprechend neu zu mischen. Mit der (Multi-)Phasenfütterung lassen sich N-Ausscheidungen reduzieren. Zudem sollten die Gehalte an Zink und Kupfer, welche in die Böden gelangen, gesenkt werden. «Bei der Fütterung liegt noch viel Potenzial für Verbesserungen drin», betonte Spring. Dazu beitragen könnte auch der vermehrte Einsatz von Nebenprodukten.

Ammoniakemissionen lassen sich zudem mit verschiedenen Massnahmen im Stall vermindern. Auch mit der Wahl der Energieversorgung – sei es eine Schnitzelheizung oder Solarstrom – lässt sich die Ökobilanz verbessern. Als weiteren Faktor nannte Spring Antibiotika, die es weiterhin zu reduzieren gilt.

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