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Der Munimärit Thun zeigte Stiere mit Hintergrund

Am Schweizerischer Zuchtstiermarkt in Thun wurden die Vorzüge der roten Rasse an den aufgeführten Tieren einmal mehr sichtbar. Die Stierenmutter sei wichtig, sagt der Fachmann. Eine legendäre Stierenmutter ist diesen Frühling abgegangen: Die SF-Legende Haway.


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«Für mich war immer klar, dass wir diesen Zuchtstiermarkt durchführen», sagt Michael Teuscher, Präsident der Marktkommission. Es sei nicht einfach gewesen und habe Anpassungen gebraucht, «aber wenn man wirklich will, dann geht es auch!» Und der Wille der Berner Oberländer wurde geschätzt. Über 280 Stiere kamen am Dienstag und Mittwoch nach Thun und präsentierten die Vorzüge der roten Rassen.

Der Züchterabend und die Stierenparade fielen Corona zum Opfer

Wegen Corona entschied sich das OK, die Simmentaler Stiere am Dienstag aufzuführen, während die Stiere der Rassen Red Holstein, Holstein und Swiss Fleckvieh am Mittwoch aufmarschierten. So konnte auch der Publikumsandrang auf einem für den Anlass zu bewältigenden Niveau gehalten werden. Verzichtet wurde allerdings auf den Züchterabend und die traditionelle Stierenparade, wo die Züchter die Kategoriensieger jeweils in Reih und Glied bewunderten und schliesslich auch die Mister erkoren wurden.

Ausgezeichnete Qualität findet Käufer

Die Swissherdbook-Experten hatten in Thun viel Lob für die Stiere im Gepäck. Die positiven Eigenschaften in Typ, Grösse, Tiefe, Verbundenheit der Schulter, Beckenausbau oder Bewegung wurden immer wieder im Mikrofon positiv hervorgehoben. Und gute Stiere finden auch Käufer. So schien der Handel rege. «Die Stierenmutter ist einfach entscheidend», erklärt der Freiburger Ernest Schlaefli, der seine Stiere heuer nach Thun brachte, da der Zuchtstiermarkt in Bulle Corona-bedingt abgesagt wurde. Vielen Käufern sei das Exterieur weniger wichtig, als der züchterische Hintergrund des Stiers. «Die Milch muss stimmen», sagt Schlaefli. Und damit meint er Inhaltsstoffe und Zellzahl.

SF-Legende Haway ist tot

Aber natürlich sind auch Söhne von Kühen gefragt, die auf gewisse Schauerfahrung zurückblicken. So sind in diesem Jahr ­beispielsweise wieder zwei Nachkommen der legendären SF-Kuh Haway auf dem Platz. Während Quentino, ein Florino-Sohn, im Januar geboren, seinen Einsatz im Natursprung noch vor sich haben wird, hat Petro bereits Kälber gezeugt. Der eineinhalbjährige Azzuro-Sohn geht nun von seinen Züchtern Hans und Res Staub, Eriswil, zu seinen Mitbesitzern Daniel und Bernhard Hadorn, Schangnau, in den Einsatz. Er vereint mit Mutter Haway und Grossmutter Azzura ­siegesgewohnte und ausgewiesene ­Maximumkühe auf seinem ­Abstammungsschein. Haway selbst gibt es aber nicht mehr. Sie ist diesen Frühling abgegangen.

Die Eigenschaften der Top-Kuh leben in ihren Nachkommen weiter

Die Kuh bleibt aber als Euterstar sicher nicht nur der SF-Szene noch lange in bester Erinnerung, hat sie doch zahlreiche Titel gewonnen. «Sie hat alles gemacht», erklärt Hans Staub dankbar, «aber irgendwann einmal muss man sich auch von solchen Kühen trennen», so schwer das auch falle. In ihren Söhnen können die Eigenschaften solcher Kühe mit alten und fundierten Zuchtfamilien im Rücken weitergehen. Thun hatte wieder zahlreiche solcher Exemplare auf dem Platz. 

Die Sieger der Kategorien

Simmental:

Kat. 1: Saturn, Aellig Abraham, Reichenbach im Kandertal; Kat. 2: Domingo, Brügger Hansueli, Frutigen; Kat. 3: Tarius, Mosimann André und Markus, Toffen, Kat. 4: Aelpler, Marti Hansruedi und Fritz, Schangnau; Kat. 5: Sämi, Stoller Peter, Frutigen; Kat. 6: Pellet, Tschiemer Christian, Habkern; Kat. 7: Pauli, Zurbrügg Melchior, Scharnachtal; Kat. 8: Caesar, Grossen-Hari Ueli, Adelboden; Kat. 9: Apollo, Brügger Hansueli, Frutigen; Kat. 10: Fabian, Matti Niklaus, Zweisimmen; Kat. 11: Tinu, Mosimann André und Markus, Toffen; Kat. 12: Benjamin, Germann Ueli, Adelboden; Kat. 13: Saemi, Brügger Hansueli, Frutigen; Kat. 14: Boesch, Familie Schmied , Guggisberg; Kat. 5: Joel, Germann Ueli, Adelboden; Kat. 16: Waldo, Aebersold Matthias, Uettligen; Kat. 17: Famos, Siegenthaler Samuel, Amsoldingen; Kat. 18: Fabian, Marti Hansruedi und Fritz, Schangnau; Kat. 19: Manuel, Zimmermann Ueli, St. Stephan; Kat. 20: Baschi, Pfäffli Hans, Wilderswil; Kat. 21: Lanzelot, Aebersold Hansueli, Beatenberg; Kat. 22: Martin, Oberli-Egli Hans, Schangnau; Kat. 23: Amy, von Känel-Stoller Christian, Scharnachtal; Kat. 24: Bosco, Feuz HP., Blatter P. + S., Wittwer R.; Kat. 25: Valencio, Familie Schmied, Guggisberg.

Swiss Fleckvieh:

Kat. 26: Achill, Nydegger Martin, Helgisried-Rohrbach; Kat. 27: Klaebo, Künzi Samuel und Ueli, Blausee-Mitholz; Kat. 28: Phantasio, Beyeler Bruno, Plaffeien; Kat. 29: Engelbert, Wenger Ruedi, Uebeschi; Kat. 30: Pelikan, Beyeler Bruno, Plaffeien; Kat. 31: Alex, Beyeler Bruno, Plaffeien; Kat. 32: Woltan, Beyeler Bruno, Plaffeien; Kat. 33: Lotus, Dummermuth Rolf, Fahrni b. Thun; Kat. 34: Tino, Berger Ueli und Niklaus, Burgistein; Kat. 35: Stalone, Amport-Jeker Gottfried, Bretzwil; Kat. 36: Silvio, Dummermuth Rolf, Fahrni b. Thun; Kat. 37: Darius, Dummermuth Rolf, Fahrni b. Thun; Kat. 38: Sharon, Matti Ueli, Oeschseite; Kat. 39: Aron, Fankhauser Peter, Oberthal; Kat. 40: Orion, Siegenthaler Walter, Schangnau; Kat. 41: Ursjn, Flückiger Niklaus, Oeschenbach; Kat. 42: Donald, Berger Michael und Jakob, Milken; Kat. 43: Umberto, Künzi S. + U. von Känel A. Eggimann A.

Red Holstein / Holstein:

Kat. 45: Beach Hill, Stegmann Hans und Christian, Mont-Soleil; Kat. 46: Lorin, Lüthi Walter, Allmendingen b. Bern; Kat. 47: Pogba, Stegmann Hans und Christian, Mont-Soleil; Kat. 48: Jack, Berger Ueli und Niklaus, Burgistein; Kat. 49: Valentin, Lüthi Walter, Allmendingen b. Bern; Kat. 50: Simon-ET, Bolz Daniel, Dieterswil; Kat. 51: Calino, Liechti Etienne und Antony, Fornet-Dessous. 

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06.08.2020
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