Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Der Knoblauch-Anbau in der Schweiz ist nicht ohne

Gerade Mal 50 Hektaren Knoblauch wird in der Schweiz angebaut. Einer der Produzenten ist Pirmin Bobst aus Oensingen SO. Er bespielt die Nische seit 2013 mit Leidenschaft.


Publiziert: 11.07.2019 / 12:10

Der Knoblauch-Anbau in der Schweiz ist nicht gerade leicht. "Es braucht einfach das spezifische Wissen dazu", sagt Produzent Pirmin Bobst gegenüber der Solothurner Zeitung. 

Beim Knoblauch-Anbau ist fast alles Handarbeit

Gut zu Wissen sei zum Beispiel, dass die Knoblauch nach der Aussaat im Herbst ein halbes Jahr im Boden bleiben müssen. Die beste Erntezeit sei dann im Sommer, wenn auch die Gerste geerntete wird. Seit 2013 sammelt der Landwirt Erfahrungen mit dem Anbau und er lerne jedes Jahr etwas Neues. Die Produktion ist sehr aufwändig, da praktisch alles von Hand gemacht wird. Dies führe auch zu hohen Personalkosten. So seien sechs bis sieben Aushilfen während der Erntezeit auf dem Feld. 

Tiefe Preise für den Knoblauch aus dem Ausland

Eine weitere Hürde ist der Verkauf des Gemüses. So sei es sehr schwierig, in den Markt einzutreten. Denn die Importeure können eine sehr viel tieferen Preis anbieten. Zudem ist der Knoblauch aus dem Ausland geschmacklich anders. Etwa habe der Spanische Knoblauch aufgrund höherer Temperatur viel mehr Schärfe. Zurzeit ist der Bauer der einzige Anbieter in der Region Oensingen, wie die Zeitung weiter berichtet. Die Vermarktung läuft bei Bobst unter anderem über einen Wochenmarkt und in verschiedenen Hofläden.

Trotzt allen Hürden ist Bobst motiviert zum weitermachen, denn er hat seine Nische gefunden.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Schweizer Knoblauch im Kommen
26.02.2016
Knoblauch aus der Schweiz? Das gab es noch vor wenigen Jahren nicht. Mittlerweile ist die Nachfrage da und vor allem Biobetriebe setzen darauf.
Artikel lesen
Knoblauch aus der Schweiz ist noch nicht weit verbreitet. Doch er ist im Kommen. Ein Blick in die Statistik von 2010 zeigt bei der Inlandproduktion ein leeres Feld und eine Anbaufläche von rund 1,5 Hektaren. Diese Fläche ist seither explodiert: Sie lag 2014 schon bei gut 26 Hektaren, 18 davon sind Bio. Im Vergleich zu den Importen von rund 3‘800 Tonnen ist die Schweizer Produktion um die 40 Tonnen ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!