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Die europäischen Landmaschinenhändler wollen bessere und einfachere Beziehungen mit den Herstellern

Der internationale Landtechnikhändler-Verband tagt zurzeit in der Schweiz. Die grössten Herausforderung: Bessere und einfachere Beziehungen mit den Herstellern, Verbesserung der Ausbildung und der Umgang mit Smart Farming.


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Die Landtechnikhändler kämpfen gesamteuropäisch in vielen Punkten mit denselben Herausforderungen. Dies zeigte sich am Kongress des internationalen Verbands Climmar, der noch bis Samstag in Thun BE stattfindet.

In einem Gespräch mit Medienvertretern äusserten sich Climmar-Präsident Erik Hogervorst und Werner Berger, CLIMMAR Delegierter der Schweiz im Branchenverband Agrotec Suisse über die aktuell meist diskutierten Herausforderungen der Branche:

Bessere und unkompliziertere Beziehungen zu den Herstellern: «Früher gab es eine persönliche und freundschaftliche Zusammenarbeit», sagte Werner Berger. Mit dem Entstehen internationaler Grosskonzerne sei das schwieriger geworden. Namentlich die sehr umfangreichen Vertragswerke, welche von den Herstellern vorgelegt werden, seien für viele Händler und Importeure sehr anspruchsvoll.

Climmar-Präsident Hogervorst erklärte, dass die Verträge häufig meist so ausgestaltet sind, dass sie den Herstellern zum Vorteil gereichen. Man werde hier nicht andere Verträge vorlegen werde, das sei Sache der Handeslpartner. Vielmehr wolle der Verband im Gespräch mit dem Dachverband der Hersteller und einzelnen Firmen aufmerksam machen auf den unbefriedigenden Zustand.

Verbesserung der Ausbildung: In vielen Ländern sei man hier weniger weit, als in der Schweiz, sagte Werner Berger. Das zeigt sich auch im diesjährigen Branchenreport, der festhält, dass im Durchschnitt über alle Verbände 10% der Angestellten Auszubildende sind, in der Schweiz liegt dieser Anteil bei beachtlichen 20%.

Smart Farming: Was tun mit den vielen Daten? Dies sei eine der vordringlichen Fragen in Sachen Digitalisierung, sagte Hogervorst. Berger ergänzte, dass die Schweiz hier weit vorne mit dabei sei. Allerdings sei Smart Farming kein nationales Thema, sondern eines, das international angegangen werden müsse.  

Parmelin: "Es wird nicht einfach mit dem neuen Parlament"

Zur Digitalisierung äusserte sich in seinem Referat auch Bundesrat Guy Parmelin. Nur mit gegenseitigem Vertrauen zwischen den Partnern könnten die Vorteile der Digitalisierung in der Landwirtschaft genutzt werden, sagte der Agrarminister. Technik allein bringe ohnehin nichts: «Auch im Zeitalter der Digitalisierung ist es der menschliche Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet», so Parmelin.

Er äusserte sich auch zum «grünen Push» in den Wahlen vom Wochenende. «Es wird sehr schwierig sein, mit dem neuen Parlament gute Lösungen zu finden für die Agrarpolitik», prognostizierte er, auch mit Verweis auf die beiden Pflanzenschutz-Initiativen. Diese werde die Regierung bekämpfen, sagte Parmelin.

Das ist Climmar

Der Verband heisst mit vollem Namen Centre de Liaison International des Marchands de Machines Agricoles et des Réperateurs (zu deutsch: Internationales Verbindungszentrum der Landtechnikhändler und -reparateure).
Einige Zahlen zu Climmar:
Der Verband hat 16 Mitgliedverbände aus ebensovielen europäischen Staaten.
Insgesamt vertritt man
17'300 Betriebe, im Schnitt knapp 1000 pro Land.
Die Marktkonzentration ist auch hier gross: 50 Prozent der Betriebe machen 80 Prozent des Umsatzes.
Insgesamt haben die Unternehmen in den Mitgliedverbänden 192'000 Mitarbeitende
Deren Umsatz beträgt 38,5 Mrd Euro.
Die Betriebe verkaufen rund 130'000 Traktoren pro Jahr.
Der kumulierte Umsatz beträgt rund 2,4 Mio Euro pro Betrieb / Filiale.
Diese haben im Schnitt 11 Mitarbeiter, mit rund 10 Prozent Auszubildenden (in der Schweiz beträgt der Anteil fast 20 Prozent).
Der durchschnittliche Lohn beträgt 32'000 Euro (die Schweiz hat mir rund 65'000 Euro wenig überraschend die höchsten Lohnkosten).

Weitere Informationen: www.climmar.com

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