Haben Sie noch kein Abo?
Hier abonnieren

Sie sind Zeitungs-Abonnent und haben noch kein Online-Login?
Hier freischalten

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Haben Sie noch kein Abo?
Hier abonnieren

Sie sind Zeitungs-Abonnent und haben noch kein Online-Login?
Hier freischalten

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

"Den Tieren ein Gesicht geben"

Wie das Aargauer Tagblatt schreibt, halten Aktivisten des "The Save Movement" Mahnwachen vor Schlachthöfen weltweit und auch in der Schweiz. Friedlich, mit Kaffee und Kuchen, bekämpfen sie die Anonymität der Tiere.  


Publiziert: 12.02.2019 / 15:37

Es ist eine andere Art Aktion für Tierrechte: am frühen Morgen stehen Leute in gelben Leuchtwesten vor einer Metzgerei im Aargau. Sie halten Plakate und schwenken Kameras, aber die Szene bleibt friedlich. Nicht einmal der Geschäftsführer der Metzgerei hat etwas einzuwenden. Kein Wunder, er war im Voraus informiert worden.

Abschied von den Schlachttieren

Wenn die Chauffeure Tiere anliefern, werden sie mit Kaffee und Kuchen versorgt. Dafür dürfen die Aktivisten in die Transporter schauen, filmen, fotografieren und sich verabschieden. Das Ziel: den Tieren ein Gesicht geben und sie so aus der Anonymität des Schlachtbetriebs herausheben.

Die Verbindung von Fleisch und Tier

Die Mitglieder der Mahnwache wollen den Konsumenten ins Gedächtnis rufen, dass jedes Stück Fleisch im Laden ein Tier das Leben gekostet hat. Ursprünglich kommt die Bewegung "The Save Movement" aus Kanada, ist aber weltweit bereits in über 560 Lokalvereinen organisiert. Sie will Menschen dabei helfen, vegan zu werden.  

Verständliche Beweggründe

Der Geschäftsführer der betroffenen Metzgerei versteht die Hintergründe der Mahnwache. Allerdings betont er, in seinem Betrieb werde den Tieren dank Regionalität Vieles erspart. In der Hitze stehende Viehtransporter, wie es in Amerika vorkomme, finde er auch schlimm.

Weitere Mahnwachen sind geplant

Ein- bis zweimal pro Monat sollen nun an diesem und verschiedenen anderen Orten in der Schweiz Protestaktionen stattfinden. Da alles friedlich bleibt und die Aktionen angemeldet werden, haben weder die Polizei noch die Betreiber der Metzgerei ein Problem damit.

Was die Tiere von dem Abschieds-Komitee mitbekommen und wieviel Einfluss die Mahnwachen auf das Konsumverhalten haben, bleibt unklar. 

jsc

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentare (0)
Kommentar erfassen
Weniger Stress im Schlachthaus
Bauliche Massnahmen und gut ausgebildetes Personal verbessern das Tierwohl auf Transporten und im Schlachthof.
Artikel lesen
(Deutsche Übersetzung siehe Kasten) Die bekannte US-Tierwohlexpertin Temple Grandin wiederholt es immer und immer wieder: «Das Tierwohl in Schlachthöfen kann man mit einfachen Mitteln verbessern.» Die Professorin der Colorado State University ist aus den USA angereist, um an der 17. Nutztiertagung des Schweizer Tierschutzes (STS) am Montag in Olten zu referieren. Thema des Tages war das ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!