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Delegiertenversammlung SBLV: Neue Frauen im Vorstand

An ihrer Delegiertenversammlung wählten die Bäuerinnen und Landfrauen drei neue Frauen in der Vorstand. Ebenfalls informierten sie über ihr Engagement für ein Nein bei den Pflanzenschutz-Initiativen, die Frauensession und das Projekt Alltagsmanagement.


Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) konnte seine  90. Delegiertenversammlung (DV) und das Jubiläum «50 Jahre Frauenstimmrecht» Corona-bedingt nicht wie gewünscht gebührend feiern. Wie schon letztes Jahr handelte er seine Verbandsgeschäfte schriftlich ab. Die nächste DV soll dann hoffentlich wieder in gewohnter Form stattfinden können. Geplant ist ein zweitägiger Anlass am 27. und 28. April in Einsiedeln SZ.

SBLV goes Instagram

Im Fokus der DV standen die Neuwahlen im Vorstand, Aktivitäten im Zusammenhang mit den Pflanzenschutz-Initiativen, die kommende Frauensession und das Projekt Alltagsmanagement.

Wahlen

Marie-Luce Baechler (FR-f) und Ursula Egli (Präsidentin der Kommission Agrarpolitik, SG) haben per DV 2021 ihre Demission aus dem Vorstand des SBLV eingereicht. Sie wurden an der Online-DV gewürdigt. Bis auf weiteres bleibt der Sitz von Ursula Egli (Region AI, AR, GL, GR und SG) vakant, und sie behält das Präsidium der Kommission Agrarpolitik.

Neu im Vorstand

Zur Wahl in den Vorstand wurde Nicole Walder aus Hittnau ZH vorgeschlagen. Sie bewarb sich um den Sitz aus der Region ZH, TG und SH, der nach dem Rücktritt von Liselotte Peter (TG) im letzten Jahr vakant blieb.

(Bild SBLV/Nicole Walder)

In der Romandie (Region BE-f, FR-f, GE, JU, NE, TI, VD, VS-f) galt es zwei Sitze neu zu besetzen. Um die Nachfolge von Marie-Luce Baechler (FR-f) bewarb sich Sonja Kolly aus Corbières, FR.

(Bild SBLV/Sonja Kolli)

Für den Sitz, der seit der Demissionierung vonMonique Tombez (VD) 2019 vakant war, war VirginieBugnon aus Saint-Prex, VD vorgeschlagen.

(Bild SBLV/Virginie Bugnon)

Die Delegierten wählten alle drei vorgeschlagenen Kandidatinnen in den Vorstand. Der SBLV gratuliert den Gewählten und freut sich auf eine Zusammenarbeit.

Änderungen in den Kantonen

In der deutschsprachigen Sektion Freiburg gab Priska Baeriswyl ihr Amt als Co-Präsidentin ab. Denise Schafer wurde als alleinige Präsidentin der Sektion gewählt. 

Die Jahresrechnung des SBLV schloss mit einem Plus von 4699.25 Franken ab. Wie bereits in den Vorjahren lassen die sinkenden Einnahmen im Bereich Mitglieder auf einen voranschreitenden Mitgliederschwund schliessen. Obwohl der Verband mit seiner neuen Vision 2030 und seinem frischen Auftritt viel unternimmt, um neue, vor allem junge, Mitglieder zu gewinnen. 

Mit Instagram wird der Verband über einen neuen Social Media-Kanal kommunizieren. Dort sollen Geschichten, Hintergründe und spannende Informationen von allen Bäuerinnen- und Landfrauenverbänden schweizweit publiziert werden. Es sollen vor allem junge und jung-gebliebene Frauen angesprochen werden.

Vielseitig engagiert

Drei Themen beschäftigen SBLV 2021 besonders:

Pflanzenschutz-Initiativen: Der Verband kämpft für ein zweifaches Nein bei den bevorstehenden Abstimmungen. An der DV wurde noch eimal auf die Gegenargumenten aus Bäuerinnensicht aufmerksam gemacht. Der SBLV hat diese auf seiner Website aufgeschaltet und dazu einen Flyer und eine Postkarte lanciert.

Frauensession: Ende Oktober wird im Bundeshaus die zweite Frauensession stattfinden. Der SBLV ist Mitorganisatorin und will Forderungen aus dem Feld «Frauen in der Landwirtschaft» einbringen. Der Verband hofft auf eine rege Teilnahme von Bäuerinnen und Landfrauen an der Session. Informationen zur Teilnahme findet man auf der SBLV-Website.

Alltagsmanagement: Ab Mai wird das Wissen von Landfrauen wöchentlich in Form von «Tipps und Tricks aus dem Alltag» über verschiedene Kanäle weitergegeben. Diese stammen aus den Bereichen Garten, Kochen, Gesundheit, Schönheit, Upcycling und Haushalt und richten sich an junge Familien und Konsument(innen).

Mehr über die Verbandsgeschäfte und die Aktivitäten in den einzelnen Kommissionen findet man im Jahresbericht 2020 des SBLV.

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