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Daten sammeln gegen den Klimawandel

Die University of Illinois in den USA fordert von den Landwirten Daten an, um das von Wetter- und Klimastrapazen geprägte Anbaujahr 2019 besser zu verstehen.


von lid
Publiziert: 23.10.2019 / 08:17

Die Landwirte im Bundesstaat Illinois (USA) sind aufgefordert, das College of Agriculture über Pflanz-, Ernte- und Ertragsdaten ihrer Soja- und Maiskulturen zu informieren. Daraus sollen besonders die massiv verspätete Aussaat und das von Kälte, Nässe und Trockenheit geprägte Jahr mit aussergewöhnlichen Wachstumsbedingungen analysiert und Schlussfolgerungen für die Zukunft abgeleitet werden.

Ungeplantes und unfreiwilliges Experiment

Inwiefern es sich bei den Wetterkapriolen um direkte Auswirkungen des Klimawandels handelt oder einfach um ein aussergewöhnliches Jahr, wird sich zeigen, wenn entsprechende Daten über Jahre erhoben und ausgewertet werden können.

"Was wir haben, ist ein riesiges, ungeplantes und unfreiwilliges Experiment, das dieses Jahr von Landwirten in Illinois durchgeführt wird", sagte Emerson Nafziger, emeritierter Professor am College of Agriculture. "Dieses Experiment kann uns helfen, die Auswirkungen zu verstehen, wie sich Pflanzungsdatum und Sortenreife auf die Gesamterträge auswirken."

Daten von Feldern in allen Bezirken von Illinois

Über ein anonymes Online-Formular, eine E-Mail oder die Post können Landwirte einfache Parameter aus der diesjährigen Ernte an Forschende weitergeben. "Die Möglichkeit, eine kleine Menge an Daten über eine grosse Anzahl von Feldern zu sammeln, wird der landwirtschaftlichen Beratung helfen, bessere Orientierungshilfen zu geben, wenn wir uns in Zukunft wieder in einer solchen Situation befinden", sagte Chelsea Harbach, eine Ausbilderin am Northwestern Illinois Agricultural Research and Demonstration Center in der Nähe von Monmouth. Die Forscher fordern Daten der Hauptkulturen von Feldern in allen Bezirken von Illinois an und ermutigen die Landwirte, bis Ende Dezember 2019 zu antworten.

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