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Das Welschlandjahr und den Landdienst gibt es immer noch

Ja, es gibt es noch, das Welschlandjahr und den Landdienst. Die Programme sollen Jugendlichen das Leben auf dem Land näher bringen.


von Benildis Bentolila
Publiziert: 13.07.2019 / 19:00

 

In nichtbäuerlichen Kreisen ist der Begriff "Landdienst" immer noch geläufig“, meint Andrea Bory schmunzelnd, "obwohl der Name des Vereins 2010 in ‹Agriviva› geändert wurde." Das Ziel des Vereins sei jedoch gleich geblieben, nämlich das gegenseitige Verständnis zwischen Jugendlichen und dem Leben auf dem Land und den regionalen Besonderheiten dank Einsätzen auf Bauernhöfen zu fördern.

Die Jugendlichen lernen viel über die Nahrungsmittelproduktion

In einer kurzen Zeitspanne (von zwei Wochen bis zu zwei Monaten) erfahren Jugendliche viel über Nahrungsmittelproduktion, lernen eine andere Kultur und vielleicht sogar eine neue Sprache kennen. Sie können wertvolle, unvergessliche Erfahrungen für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung sammeln. "Ist das nicht gerade in der heutigen Zeit von I-Phone und virtuellen Welten immer wichtiger?", entgegnet Andrea Bory.

Haushalten im Welschen

Weiterhin existiert das sogenannte "Welschlandjahr", unterstützt vom Kanton Waadt. Andrea Bory findet es wichtig, dass Jugendliche das Leben ausserhalb der eigenen Familie kennenlernen. Sie absolvieren ein Haushaltlehrjahr mit kantonalem Abschluss und können gleichzeitig Französisch lernen. Das ist möglich über Amefi (Association pour les métiers de l’économie familiale et de l’intendance), zu Deutsch Kantonaler Verband für Hauswirtschaft.

Weitere Informationen: www.agriviva.ch und www.amefi.ch

Die dipl. Ing. Agr. ist Präsidentin von Agriviva, vormals Landdienst. Eines ihrer Lieblingsthemen ist die Hauswirtschaft.

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