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Das Geschäft mit Gebäck kriselt

Schweizer Dauerbackwaren sind im Inland beliebter als früher, im Ausland hingegen wird in gewissen Ländern lieber anderes geknabbert.


Biscosuisse meldet Zahlen zum Markt mit Dauerbackwaren (siehe Kasten für die Definitionen). Das Geschäft war im Allgemeinen rückläufig, wobei sich der Inlandmarkt erholt habe. Ein starker Rückgang des Absatzes im Ausland trübt die Bilanz für das Jahr 2019.

Der Umsatz schrumpft

  • Es gab in diesem Jahr 1 Prozent weniger Absatz (total 42'623).
  • Der Umsatz sank entsprechend um 0,8 Prozent (auf 444,2 Millionen Franken).
  • Zwei Drittel der Gesamtproduktion sind Standard-Biscuits und Spezialitäten, die zu den beliebtesten Dauerbackwaren gehören.
  • Aber auch dort schrumpfte der Absatz: um 1,3 Prozent bei Standard-Biscuits und um 1,6 Prozent bei den Spezialitäten.
  • Im Aufwind mit mehr Absatz sind Spezialfabrikationen (3,3 Prozent mehr), brotähnliches Gebäck (1,9 Prozent mehr) und Apéro- und Salzgebäck (plus 1,2 Prozent). Von diesen Dauerbackwaren werden aber laut Biscosuisse kleinere Mengen verkauft.

Mehr Import-Ware im Inland

Zwar verlief 2019 das Inland-Geschäft gut, mit grösserer Verkaufsmenge (32'137 Tonnen, was einem Plus von 1,3 Prozent entspricht) und mehr Umsatz (0,9 Prozent mehr, total 351,9 Millionen Franken).

  • Der Marktanteil von Import-Biscuits nahm aber um 1 Prozent zu auf 50,1 Prozent. Somit wurde zum ersten Mal mehr importierte Ware als inländische verkauft.
  • Importiert wird vor allem aus Deutschland, Italien, Holland und Belgien

Das Export-Geschäft bröckelt

  • Zwischen 2010 und 2019 sanken Verkaufsmenge und Umsatz um je 37 Prozent. 
  • 2019 ging der Export von Dauerbackwaren um 7,4 Prozent zurück (auf noch 10'486 Tonnen) zurück.
  • Der Export-Umsatz sank um 6,7 Prozent auf 92,2 Millionen Franken.
  • Besonders Standard-Biscuits und Spezialitäten werden im Ausland weniger nachgefragt.
  • Dafür gab es Zuwächse bei Apéro- und Salzgebäcken sowie Spezialfabrikationen.
  • In 15 Länder wurden 2019 erstmals keine Schweizer Biscuits verkauft (2018 waren es 85 Nationen gewesen, 2019 noch 70).
  • Am meisten exportiert wird nach Deutschland und Frankreich, weiter werden Schweizer Biscuits in Saudi-Arabien und China geschätzt.

Schweizer krümeln über 5 Kilo pro Kopf

  • Insgesamt über importierte und Schweizer Dauerbackwaren wurden in der Schweiz 2019 pro Kopf 5,24 Kilo Güezi, Zwieback, Cake und so weiter gegessen
  • Das sind 80 Gramm mehr – also etwa 8 Kekse – mehr als 2018.

Dauerbackwaren – Was ist was?

Biscosuisse verwendet folgende Definitionen:

  • Dauerbackwaren: Apéro- und Salzgebäcke, brotähnliche Gebäcke (z. B. Zwieback und Knäckebrot) sowie
  • Spezialfabrikationen z.B. wie Dessert- oder Halbfabrikate,
  • Spezialitäten wie schokolatiertes Gebäck,
  • Standard-Biscuits (z. B. Kekse),
  • Haltbare «Frischbackwaren» wie Cakes, Getreideriegel usw.
  • Biscuits: Standard-Biscuits und Spezialitäten, inklusive Waffeln und lebkuchenähnliche Gebäcke)
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