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Dank Corona: Hervorragendes Weihnachts-Geschäft für Detailhändler

Weil Herr und Frau Schweizer aus Angst vor dem Virus an Weihnachten zu Hause bleiben, klingeln bei den Detailhändlern die Kassen. Resten gab es kaum. Nur ein Händler hat sich bei der Schokolade gröber vertan.


Es passierte Modeketten, Spielzeugverkäufern und Warenhäusern: Alle blieben vor Weihnachten auf ihren Produkten sitzen. Laut der «NZZ am Sonntag» konnte allein die Spielzeugwarenkette Franz Carl Weber 1,5 Millionen Produkte nicht verkaufen. Das Weihnachtsgeschäft lief nicht wie gewünscht. Im Januar steht der grosse Ausverkauf vor der Tür.

Wie sieht es aber bei den grossen Lebensmittel-Detailhändler im Land aus? Haben auch sie sich verschätzt? Wegen der Corona-Pandemie ist 2020 wie kein Jahr zuvor. In den meisten Kantonen waren die Läden nach Heiligabend drei Tage geschlossen. Das hat die Sortiments-Planung für Filialleiter erheblich erschwert.

Billige Feiertage, teures Fleisch

Eine Umfrage der BauernZeitung bei den grossen Detailhändlern zeigt: Sie brachten ihre Ware ohne Probleme weg. «Weil die Restaurants geschlossen sind und viele Leute ihre Festtage zu Hause verbrachten, war die Nachfrage nach Lebensmitteln dieses Jahr ausserordentlich hoch», sagt Migros-Mediensprecher Tristan Cerf. Er vermutet, dass in vielen Familien deshalb auch das Budget für das Weihnachtsmenü gestiegen ist. «Premium-Produkte sind sehr gut gelaufen», sagt Cerf von der Migros.

Dieselbe Beobachtung macht Aldi Suisse: «Dieses Jahr spürten wir vor allem, dass die Menschen vermehrt zu Hause blieben und die Restaurants geschlossen waren», schreibt Aldi-Sprecherin Vannessa Senn auf Anfrage. Herr und Frau Schweizer feierten in der eignen Stube. Dafür gab es unter dem Christbaum teures Fleisch und edlen Wein.

Schokolade zum Sonderpreis

Nicht anders als in anderen Jahren sei das Weihnachtsgeschäft bei Coop gelaufen. «Wir sind zufrieden», schreibt die Coop-Medienstelle kurz und knapp. Ähnlich tönt es bei Volg: «Es werden keine zusätzlichen Rabattaktionen nötig sein.»

Volg-Sprecherin Tamara Scheibli bestätigt, dass die Planung herausfordernd war: «Es war nicht einfach, die Entwicklung der Kundenfrequenzen in den Wintersport-Orten abzuschätzen.» Mit anderen Worten: Niemand wusste, wie viele Leute Weihnachten in den Bergen verbringen und ob da die Nachfrage steigt.

Lidl hat sich bei der Schokolade offensichtlich stärker vertan: «Nach Weihnachten haben wir Weihnachtsschokolade im Preis reduziert», schreibt Lidl Schweiz-Sprecherin Corina Milz. Auf einen Ansturm vor den Festtagen sei man vorbereitet gewesen. Und er sei auch gekommen. «Wir sind nicht auf grossen Resten sitzen geblieben», heisst es bei Lidl.

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