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Dänemark: Staatliches Tierwohllabel wird kräftig ausgebaut

Dänemarks Landwirtschaftsminister Mogens Jensen will das staatliche Tierwohlsiegel deutlich erweitern.


von AgE
Publiziert: 10.09.2019 / 08:10

Das Label umfasste zum Start im Mai 2017 lediglich abgepacktes Schweinefleisch und wurde im Oktober 2018 auf Hähnchenfleisch ausgedehnt. Wie Jensen nun ankündigte, soll das Siegel ab 2020 auch für Kalb- und Rindfleisch gelten.

Sieben von Zehn Konsumenten wünschen staatlich kontrollierten Tierschutz

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass ab Anfang kommenden Jahres Butter, Milch und Joghurtprodukte ebenfalls das dreistufige Logo tragen werden. „Wir wissen aus Umfragen, dass sich sieben von zehn Verbrauchern einen staatlich kontrollierten Tierschutz wünschen; genau das bietet unser Tierwohlsiegel“, erläuterte Jensen. Nach seiner Darstellung können die Bürger demnächst an der Ladentheke gegen einen geringen Aufpreis dafür sorgen, dass auch Rinder mehr Platz im Stall bekommen und Kühe mehr Zeit mit ihren Kälbern verbringen.

Grüne Herzen geben Auskunft über Haltungsbedingungen

Die Anforderungen für Rindermäster und Milchkuhhalter liegen bislang allerdings noch nicht vollständig vor. Das staatliche Siegel informiert nach Angaben des Kopenhagener Landwirtschaftsministeriums Käufer mit ein, zwei oder drei grünen Herzen über die Haltungsbedingungen für die Tiere, deren Produkte sie kaufen. Je mehr Herzen abgebildet sind, desto höher sind die Anforderungen hinsichtlich Platzangebot und Haltungsbedingungen. Im Falle von Schweinen umfasst dies neben dem in drei Stufen ansteigenden Platz pro Einzeltier unter anderem den Verzicht auf das Schwanzkupieren, mehr Beschäftigungsmaterial und kürzere Transportzeiten. Bei Hühnern müssen die teilnehmenden Betriebe beispielsweise für die erste Stufe des Siegels bei der Mast auf langsam wachsende Rassen setzen und den Tieren mehr Platz zur Verfügung stellen als gesetzlich vorgeschrieben. Zudem werden eine bessere Kontrolle der Fußballen auf krankhafte Veränderungen sowie kürzere Transportzeiten verlangt.

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