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Da kriegst du lange Ohren: 15 wissenswerte Fakten zu Hasen und Kaninchen

Der Osterhase bemalt schon fleissig Eier und wickelt Schoggi-Eili in Silberpapier ein, denn bald ist Ostern. Aber wie kam das Langohr eigentlich zu seinem wichtigen Beruf? Die Antwort und 14 weitere interessante Fakten lesen sie im folgenden Artikel. Bei unserem Gewinnspiel sind wir zudem auf der Suche nach den «echten Osterhasen».


Wie nennt man den Nachwuchs bei Kaninchen? Und wie schwer wurde der schwerste Hoppler? Wieviele Kaninchenrassen sind in der Schweiz zugelassen? Hier finden Sie Antworten auf diese Fragen und können damit an Ostern punkten. Ausserdem können Sie in unserem Wettbewerb einen feinen Spezialitätenkorb aus dem Gürbetal gewinnen.

Hase oder Kaninchen?

  • Der Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen ist deutlich erkennbar. Feldhasen sind gross und schlank, ihre Hinterläufe lang und kräftig. Ein ausgewachsener Feldhase bringt zwischen vier und sechs Kilogramm auf die Waage. Wildkaninchen sind dagegen klein und gedrungen und viel leichter, lediglich etwa zwei Kilo. Erst durch Züchtung entstanden grössere und schwerere Kaninchenrassen wie etwa das Riesenkaninchen, das bis zu 12 Kilo schwer wird.
  • Feldhasen sind Nestflüchter; sie werden sehend und mit Fell geboren, während Kaninchen zuerst blind und nackt sind und deshalb das Nest zuerst nicht verlassen. Sie sind kleine Nesthocker. Hasen und Kaninchen wurden lange zu den Nagetieren gezählt, heute rechnet man sie der Familie der Hasenartigen zu. Das sogenannte Hasenkaninchen ist eine gezüchtete Hauskaninchenrasse.
  • Bei Hasen und Kaninchen nennt man das männliche Tier den Bock oder den Rammler, während das Weibchen als Häsin oder bei den Kaninchen als Zibbe bezeichnet wird. Die Jungtiere werden Welpen genannt. Als produzierende Zibbe gilt ein Weibchen, das im Jahr mindestens viermal wirft.
  • Kaninchen sind klein, viel kleiner als ein Stück Grossvieh (GVE, Grossvieheinheit). Trotzdem kann man beides zueinander in Beziehung setzen: Eine produzierende Zibbe und ihr Nachwuchs (bis zum Start der Mast mit rund 35 Tagen) gelten als 0.034 GVE. Eine Grossvieheinheit entspricht also 29.41 Kaninchen.

Rekordhalter mit langen Ohren

  • Das schwerste Riesenkaninchen war gemäss dem Guiness Buch der Rekorde ein Riesenkaninchen namens Ralph. Der Pfundskerl brachte es auf satte 25 Kilo Körpergewicht und ass pro Woche Futter im Wert von 90 Pfund.
  • Ebenfalls ein Rekordhalter war das Jersey-Wooly-Kaninchen Do. Do wurde 1996 geboren und wurde über 17 Jahre alt.
  • Die langen Ohren der Hasenartigen werden Löffel genannt und sind nicht nur zum Hören da. Mit den langen Löffeln regulieren die Tiere auch ihre Körpertemperatur, denn grosse Blutgefässe führen in die Ohren. Diese können Kaninchen übrigens um bis zu 270 Grad drehen. Das Englische Widderkaninchen Nipper’s Geronimo hatte laut dem Guiness Buch der Rekorde die längsten Ohren. Seine Löffel massen stolze 79 cm in der Länge und waren 18.4 cm breit.
  • Stolze 44 Kaninchenrassen in über 100 Farben sind in der Schweiz anerkannt. Ursprüngliche Schweizer Rassen sind etwa Schweizer Feh, Schweizer Dreifarben-Kleinschecker oder der Schweizer Fuchs.

Wettbewerb «Echte Osterhasen gesucht»

Haben Sie Osterhasen zuhause? Schicken Sie uns Ihre schönsten Kaninchenbilder, mit etwas Glück gewinnen Sie einen feinen «Bärner Buurechorb» mit verschiedenen Spezialitäten aus dem Gürbetal.

Unsere Redaktion wählt nach dem Einsendeschluss am 6. April 2021 ihre drei Favoriten, alle drei erhalten einen «Bärner Buurechorb». Zudem schafft es ihr Bild mit etwas Glück schafft es vielleicht eines der Bilder auf die Frontseite unserer Osterausgabe.

Zum Wettbewerb

Der Hase ist ein beliebtes Symbol

  • Wie kommt denn der Hase zum Osterfest, an dem doch eigentlich die Auferstehung Jesus Christi gefeiert wird? Da gibt es mehrere mögliche Antworten, die sich gegenseitig ergänzen: Der Hase galt zu germanischen Zeiten als das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, von deren Namen sich möglicherweise auch das Wort Ostern ableitet. Das ist naheliegend, denn Hasen sind sehr fruchtbare Tiere, die sich rasch vermehren. Der Hase war im Lauf der Geschichte aber immer ein wichtiges symbolisches Tier. In Byzanz, dem heutigen Istanbul, das fast 1000 Jahre lang als christliches Zentrum des Ostens galt, stand der Hase symbolisch für Jesus Christus und das Leben. Auch das Ei gilt seit Menschengedenken als Fruchtbarkeitssymbol. Fügt man alle diese symbolischen Bedeutungen zusammen, entsteht daraus der Osterhase, der zum Osterfest Eier bringt.
  • Eine häufige Frage in Kreuzworträtseln dreht sich um den Namen, den der Hase in den deutschen Fabeln trägt. Dort heisst er Meister Lampe. Neben dem Hasen erhalten auch andere Tiere in solchen Geschichten immer denselben Namen: Der Wolf heisst Isegrim, der Fuchs Reinecke, der Bär ist Meister Petz und der Storch heisst Adebar.

Kaninchen als Haustiere

  • Kaninchen sind beliebte Haustiere für Kinder. Die kleinen Hoppler sehen herzig aus und man möchte sie gerne streicheln und knuddeln. Die kleinen Tiere schätzen es aber gar nicht, wenn man sie hochhebt und herumträgt. Sie erstarren dabei vor Schreck oder fangen an zu kratzen oder zu beissen.
  • Im Gegensatz zu Hasen sind Kaninchen sehr soziale Tiere. Deshalb soll man sie in Gruppen halten, die man am besten zusammenstellt, wenn die Tiere jung sind. Es ist schwierig, in bestehende Gruppen aus älteren Tieren neue einzuführen, denn dabei drohen Kämpfe um die Rangordnung.
  • Ist ein Kaninchen entspannt, legt es sich auf die Seite und schliesst die Augen. Wenn sich die Beine des kleinen Tierchens nicht bewegen, ist es tiefenentspannt. Ist ein Kaninchen glücklich, macht es wilde Luftsprünge, sogenannte «Binkies».
  • Ist ein Kaninchen gestresst, schreit es. Daneben können die kleinen Hoppler je nach Stimmung knurren, summen, «hupen» oder mit den Zähnen knirschen.
  • Weil die Augen bei den Hasenartigen seitlich am Kopf sitzen, können die kleinen Tiere fast 360 Grad überblicken.
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