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Coronavirus: SAB fordert Umdenken in der Schweizer Wirtschaftspolitik

Die Corona-Krise treffe die Berggebiete stark, so die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete und legt einen ganzen Massnahmenkatalog zur Krisenbewältigung vor.


Da der Tourismus besonders unter der Corona-Krise leidet, sind auch die Berggebiete laut der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB stark davon getroffen worden. Jetzt brauche es ein Umdenken in der gesamten Schweizer Wirtschaftspolitik.

Regionale Kreisläufe für weniger Krisenanfälligkeit

Im Grundsatz fordert die SAB eine Abkehr der Ausrichtung auf eine globalisierte Wirtschaft und eine Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Damit könne man auch die Anfälligkeit auf Krisen reduzieren, denn die aktuelle Situation rund um das Coronavirus habe gezeigt, wie anfällig das bisherige System sei. 

Ein Massnahmenkatalog zu verschiedenen Bereichen

Mit ihren Forderungen beschränkt sich die SAB nicht auf das Berggebiet, sondern hat Vorschläge für die ganze Schweiz in verschiedenen Bereichen ausgearbeitet. Hier eine Auswahl:

  • Tourismus: Zusätzliche Mittel für Schweiz Tourismus, unter anderem für eine Sonderkampagne gegen Ende der Corona-Krise, Förderung von Projekten, die der regionalen Wirtschaft helfen
  • Telekommunikation: Rascher Ausbau von Glasfaser- und 5G-Mobilfunknetzen, Förderung und Bekanntmachung von Smart Villages
  • Gesundheit: Krisenfeste Bettenplaung auf Ebene der Kantone, Behebung des Personalmangels im Gesundheitswesen
  • Verkehr: Rasche Umsetzung der beschlossenen Grossprojekte im Schienen- und Strassenverkehr, Vorzug von Unterhaltsarbeiten

Vollständiger Forderungskatalog

Der Katalog mit Forderungen der SAB umfass sechs Seiten: Corona-Krise trifft Berggebiete hart - langfristige Massnahmen zur Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe sind gefordert

Forderungen für Land- und Forstwirtschaft

Auch für den Bereich der Land- und Forstwirtschaft stellt die SAB verschiedene Ansätze vor, die aus ihrer Sicht gefördert werden sollten, um regionale und lokale Wirtschaftskreisläufe zu stärken:

  • Lockerung der Bestimmungen des öffentlichen Beschaffungswesens zur Priorisierung von Bauten mit einheimischem Holz.

  • Stärkung der Ressourcenpolitik Holz mit Zielfokus Absatz von einheimischem Holz sowie die verstärkte Verwendung von Holz als einheimischer, erneuerbarer Energieträger.

  • Stärkung der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Tourismus zwecks Absatz von einheimischen Produkten in der Gastronomie.

  • Gezielte Förderung von Projekten in der Land- und Forstwirtschaft, welche regionale Wirtschaftskreisläufe ankurbeln. Dazu gehören u.a. die Projekte zur Regionalen Entwicklung PRE.

  • Verstärkte Förderung von integrierten Wassereinzugsgebietsmanagement- systemen und Bewässerungsprojekten. Damit kann gleichzeitig ein Beitrag zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels - der sich auch in der aktuellen Trockenheit manifestiert - gemacht werden.

Zahlen zu den Corona-Folgen

Laut SAB wird wegen der Corona-Krise im schweizerischen Tourismus mit Umsatzeinbussen von etwa 6,4 Milliarden Franken bis Ende 2020 gerechnet. Rund 17 Prozent aller Betriebe rechnen mit dem Konkurs, der Tourismus werde sich frühestens 2022 wieder «einigermassen» erholen. 

Insgesamt rechne das Staatsekretariat für Wirtschaft mit eine Rückgang der Bruttoinlandprodukts um 10 Prozent im laufenden Jahr und einer «erheblichen Zunahme» der Arbeitslosigkeit.

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