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Coronavirus: Petition für Blumen und Gartenbedarf

Die Schweizer Blumenproduzenten-Familie Isler fordert in einer Petition, dass Blumen und Pflanzen zur Grundversorgung gezählt und somit von den Verkaufseinschränkungen befreit werden. Bereits unterstützen 29'000 Personen die Petition.


Familie Isler startete die Petition mit Unterstützung von Kundinnen und Kunden sowie Gärtnereien, Hofläden und Blumengeschäften, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Innerhalb von 100 Stunden hätten 25'000 Personen die Petition unterschrieben und das Anliegen unterstützt. Aktuell liegt der Stand gar bei 29'000.

40 Hektaren Schnittblumen ohne Absatz

Familie Isler aus Russikon ZH ist einer der wenigen Schnittblumen-Produzenten der Schweiz. Sie baut auf 40 Hektaren saisonale Schnittblumen an. Normalerweise werden diese über die Regio-Labels von Coop und Migros, über Volg, Selbstbedienungsläden und Wochenmärkte verkauft. All diese Absatzkanäle seien jetzt zu, sagt Stefan Isler gegenüber dem LID.

Ein Bedürfnis nach Natur und Farbe

Bei allen in der aktuellen Krise rationalen Erwägungen dürfe die psychische Belastung, der die Bevölkerung zurzeit ausgesetzt sei, nicht vergessen werden, heisst es in der Petition. Es gelte, die auf einfache Weise erfüllbaren Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, so z.B. den Wunsch, mithilfe von Blumen etwas Natur und Farbe in die Wohnung zu holen.

Gartenbedarf und Blumen sollen verkauft werden dürfen

Draussen sei Frühling und damit Pflanzzeit. Blumen und Setzlinge seien nur unter erschwerten Bedingungen zu bekommen und deren Beschaffung sei für beide Seiten mit immensem Aufwand verbunden, heisst es weiter.

Die Petition fordert, dass Blumen, Pflanzen, Setzlinge und Erde wieder normal – unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften - verkauft werden können.

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