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Coronavirus: Ist der Mundschutz das neue Lächeln?

Autorin Daniela Joder macht sich Gedanken über unser Verhalten in Zeiten von Corona und ist der Meinung, dass ein Mundschutz tragen momentan mehr Sinn macht, als einfach nur nett zu lächeln.


Was unterscheidet den Schweizer vom Chinesen? Nicht nur, dass er raus geht, obwohl der Bundesrat rät, zu Hause zu bleiben, er tut sich auch schwer damit, einen Mund-Nasenschutz zu tragen – insbesondere in der Öffentlichkeit. Der Schweizer war ja früher ein gefürchteter Krieger. Deshalb haben diejenigen Schweizer, die nicht als feindselig wahrgenommen werden wollten, irgendwann begonnen, niedlich zu sprechen und die Menschen um sich herum anzulächeln.

Heute lächelt der Schweizer

Es ist Usus, die Verkäuferin anzulächeln, beim Betreten des Ladens und mit einem Lächeln den anderen Kunden die freundliche Absicht zu signalisieren. Waren es in den Büchern von «Lucky Luke» noch die stets dienstbeflissenen Chinesen, die sich ohne Ecken und Kanten durch das Leben lächelten, ist diese Eigenschaft heute eher den Schweizern zuzuordnen. Bei den Chinesen hingegen sind Emotionen verpönt. Was wäre da gäbiger, als eine Maske vor dem Gesicht.

Mundschutz selber machen

Die einfachste Art eines Munschutzes ist aus einem Tuch und zwei Gummis schnell selbst gefaltet:

 

Eine Schritt-für-Schritt-Nähanleitung findet man hier.

Bestimmt haben diese Völker über die Jahre einen ganz anderen Zugang zu den Gefühlen des Gegenübers entwickelt. Auch in Ländern, wo eine Burka getragen wird, muss sich die Kommunikation zwischen zwei Menschen entsprechend anpassen. Oder man lebt unter einem Regime, dem man besser nicht das wahre Gesicht zeigt.

Fröhliche Stoffe helfen

Der Schweizer kennt all das nicht, ist sich gewohnt die Fahne hochzuhalten und dem Gessler die Stirn zu bieten. Wer Maske trägt, ist entweder todkrank oder will Finsteres verbergen, so ist es im westlichen Unterbewusstsein verankert. Vielleicht bewirkt Corona ein Umdenken. Einen Mundschutz tragen, braucht hierzulande Mut und Grösse. Im Augenblick ist es jedoch zwangsläufig die höflichere Geste als ein feuchtes Lächeln. Und ist der Mundschutz aus einem fröhlichen oder modischen Stoff gemacht, sieht er auch gar nicht mehr so furchterregend aus. Eine gute Möglichkeit sich schrittweise an die Corona-Netiquette heranzutasten.

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