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Corona-Effekt: Bio verzeichnet Absatzsteigerung von 20-30 Prozent

Auch die Biomärkte verzeichnen beim Absatz einen starken Corona-Effekt. Die Warteliste für Biomilch-Produzenten ist deshalb in Diskussion. Gleichzeitig tut man sich schwer mit dem Bankvieh-Absatz. Bio Suisse hofft zudem auf eine Lockerung bei den geschlossenen Gärtnereien.


«Die Bio-Märkte entwickeln sich sehr dynamisch und die Situation ändert sich laufend», schreibt Bio Suisse auf Anfrage. Wie der gesamte Lebensmittelmarkt verzeichne man momentan ein Absatzwachstum von 20-30 Prozent, teilt Sprecher David Herrmann mit. Auf der Angebotsseite arbeiteten die Produzenten mit Hochdruck daran, die Nachfrage zu decken.

Wird die Warteliste aufgehoben?

Bei der Biomilch sei die zusätzliche Nachfrage kein Problem, so Herrmann, beginne doch mit dem Weidegang die milchstarke Jahreszeit. Die Bio-Milchorganisationen überprüfen die Situation laufend, so Bio Suisse «auch mit Blick auf die im Herbst beschlossenen Massnahmen wie zum Beispiel der Warteliste».

Ob die Warteliste tatsächlich abgeschafft wird, dürfte aber davon abhängen, ob das Absatzwachstum im Milchbereich nachhaltig ist, und das ist keineswegs sicher. Im konventionellen Bereich geht man zur Zeit eher davon aus, dass UHT-Milch, Butter und Käse auf Reserve gekauft wurden und dass die Kurve eher wieder abflachen dürfte.

«Im Bereich der Bioeier fiel die Hausse in eine Zeit, während der normalerweise weniger Eier konsumiert werden», schreibt Bio Suisse weiter. Die Kapazitäten reichten also auch hier aus. Die langfristigen Auswirkungen auf den Bio-Eiermarkt könne man allerdings noch nicht abschätzen.

30 Rp. Richtpreissenkung beim Bankvieh

Auch im Gemüsemarkt hat die Nachfrage stark zugenommen. Bei gewissen Produkten zeichnen sich Engpässe ab. Der Fleischmarkt steht aktuell unter starkem Druck. Das wirkt sich auch auf das Bio-Segment aus: Kälber, Rinder, Ochsen, Muni und Kühe geben um 20 Rp. nach.

«Obwohl Tränker noch auf Biobetrieben platziert werden können, macht sich auch hier der Rückstau beim Bankvieh bemerkbar», so David Herrmann. Deshalb werde der Richtpreis um 30 Rp. gesenkt.

Stark getroffen seien auch die Bio-Gärtnereien, die in der Hauptsaison ihre Verkaufsstellen geschlossen halten müssen. Wir hoffen, dass der Bundesrat hier in seiner heutigen Sitzung eine Lockerung beschliesst.», so David Herrmann. Hier besteht berechtigte Hoffnung, der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Lockdown-Massnahmen ab 26. April schrittweise gelockert werden.

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