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Chinesischer Zuckerwasser-Honig macht EU-Imkern Sorgen

Importhonig aus China drückt nicht nur auf die Preise in Europa, sondern auch auf die Stimmung der europäischen Honigerzeuger. Diese fordern einen Notfallplan.


2019 war ein schwarzes Jahr für den europäischen Bienenzuchtsektor, heisst es in einer Mitteilung der europäischen Farmers Kooperative Copa-Cogeca. Infolge der schlechten Wetterbedingungen verzeichneten die europäischen Produzenten einen Produktionsrückgang, gleichzeitig blieb ein Preisanstieg aus.

Importhonig bereitet Sorgen

Grund der ungewöhnlichen Marktlage seien die grossen Importmengen aus China, die seit 2013 den europäischen Honig konkurrieren und den Markt erschweren würden. Mit den durchschnittlichen Preisen aus China (1,24 Euro/kg) könnten EU-Produzenten nicht mithalten, deren Produktionskosten sich 2018 auf 3,90 Euro/kg beliefen, steht in der Mitteilung. Dieser Preisunterschied sei nur durch das massive Hinzufügen von Zuckersirup zu erklären, dessen Herstellung billiger sei und der bei europäischen Grenzkontrollen nur schwer zu enttarnen sei.

Importe sollen EU-Definition entsprechen

Die Arbeitsgruppe "Honig" von Copa-Cogeca fordert unter anderem, dass sämtlicher aus Drittländern, vor allem China, importierter Honig der Honigdefinition der EU entspricht. neben dieser Forderung soll die Etikettierung des Ursprungslandes auf Honigmischungen umgesetzt werden, schreibt Copa-Cogeca weiter.  

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