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Chinakohl: Vielfältiges Nischengemüse

Trotz seines Namens stammt der Grossteil des in der Schweiz konsumierten Chinakohls aus der Schweiz.


Chinakohl hat in der ostasiatischen Küche eine lange Tradition. Angebaut wird er in China seit dem 5. Jahrhundert. Das zu den Kreuzblütlern gehörende Gemüse ist gar eines der wichtigsten Gemüse. Nicht so in der Schweiz. Auch wenn das Gemüse in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, kommt es in der Konsum-Rangliste nur knapp in die Top 30. Im Jahr 2018 wurden 750 Gramm pro Kopf konsumiert. Das meiste stammt aus der Schweiz: Bei 5'920 Tonnen Chinakohl aus der Schweiz sind die Importe mit 400 Tonnen nur sehr klein.

Allrounder in der Küche

In der Küche ist Chinakohl vielseitig verwendbar. Er kann roh als Salat gegessen oder auch mit Käse überbacken, als Suppe oder Eintopf serviert werden. Natürlich eignet er sich auch bestens für asiatische Wokgerichte. Wer gerne exotisch kocht und etwas Geduld aufbringt, kann auch das koreanische Nationalgericht Kimchi zubereiten. Beim Kauf von Chinakohl sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter knackig sind und keine Flecken aufweisen. Der Kohl sollte sich zudem fest anfühlen. Er ist im Gemüsefach des Kühlschranks – am besten in Frischhaltefolie eingewickelt – rund 10 Tage haltbar. Kurz blanchiert kann man Chinakohl auch einfrieren und damit die Haltbarkeit auf rund vier Monate verlängern.

Leicht bekömmlich

Chinakohl ist ein idealer Vitaminspender in kalten Tagen. Er ist er reich an Provitamin A sowie Vitamin C. Zudem enthält er Kalzium, Natrium, Eisen und Folsäure. Im Gegensatz zu anderen Kohlarten ist Chinakohl leicht verdaulich und führt damit nicht zu Blähungen. Zudem weist er nicht den typischen Kohlgeschmack auf, sondern schmeckt relativ mild. Er ist wegen seiner Eigenschaften auch bestens für Diäten und als Schonkost geeignet.

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