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Chinakohl: Mild und zart

Der Konsum von Chinakohl hat in den letzten Jahren zugenommen. Das asiatische Gemüse ist milder als andere Kohlarten – und besser verdaulich.


Chinakohl hat in der ostasiatischen Küche eine lange Tradition. Angebaut wird er in China seit dem 5. Jahrhundert. Das zu den Kreuzblütlern gehörende Gemüse ist gar eines der wichtigsten Gemüse. Nicht so in der Schweiz. Jedoch ist Chinakohl hierzulande auf dem Vormarsch. Belief sich der Pro-Kopf-Konsum 1980 auf 0,54 kg, waren es 2017 bereits 0,84 kg. Der grösste Teil des Chinakohls, der hierzulande verkauft wird, stammt aus der Schweiz.

Als Salat, Suppe oder Eintopf

In der Küche ist Chinakohl vielseitig verwendbar. Er kann roh als Salat gegessen oder auch mit Käse überbacken, als Suppe oder Eintopf serviert werden. Natürlich eignet er sich auch bestens für asiatische Wokgerichte. Wer gerne exotisch kocht und etwas Geduld aufbringt, kann auch das koreanische Nationalgericht Kimchi zubereiten. Beim Kauf von Chinakohl sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter knackig sind und keine Flecken aufweisen. Der Kohl sollte sich zudem fest anfühlen. Er ist im Gemüsefach des Kühlschranks – am besten in Frischhaltefolie eingewickelt – rund zehn Tage haltbar. Kurz blanchiert kann man Chinakohl auch einfrieren und damit die Haltbarkeit auf rund vier Monate verlängern.

Leicht bekömmlich

Chinakohl ist ein idealer Vitaminspender in kalten Tagen. Er ist reich an Provitamin A sowie Vitamin C. Zudem enthält er Kalzium, Natrium, Eisen und Folsäure. Im Gegensatz zu anderen Kohlarten ist Chinakohl leicht verdaulich und führt damit nicht zu Blähungen. Zudem weist er nicht den typischen Kohlgeschmack auf, sondern schmeckt relativ mild. Er ist wegen seiner Eigenschaften auch bestens für Diäten und als Schonkost geeignet.

Michael Wahl, lid

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