Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Bundesrat legt Zollstreit um gewürztes Fleisch bei

Die Schweiz erhöht das Zollkontingent für rotes Fleisch um 1200 Tonnen pro Jahr. Sie tut dies als Kompensation dafür, dass sie gewürztes Fleisch dem gleichen Zolltarif unterstellte wie Frischfleisch. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.


Von den 1200 Tonnen reserviert die Schweiz eine Mindestmenge von 600 Tonnen für den Import von gesalzenem, gewürztem Rindfleisch, das bereits zur Herstellung von Trockenfleisch zugeschnitten ist und zu keinem anderen Zweck verwendet werden kann. So würden die Auswirkungen auf den Schweizer Frischfleischmarkt minimiert, hielt der Bundesrat fest. Die Kompensation werde nicht zu Mehrimporten führen.

Im Dezember 2015 hatte das Parlament eine parlamentarische Initiative gutgeheissen, die forderte, dass für rohes, gewürztes Fleisch, wie zum Beispiel marinierte Rindssteaks, die wesentlich höheren Zollansätze für Frischfleisch statt die tieferen Zollansätze für Fleischzubereitungen angewendet werden. Diese Änderung wurde vom Bundesrat am 1. Juli 2016 umgesetzt.

WTO-Verpflichtungen verletzt

Die Anwendung der höheren Zollansätze für Würzfleisch führte dazu, dass die Schweiz ihre Verpflichtungen bei der Welthandelsorganisation WTO verletzte. Dies wurde von den Herkunftsländern der Würzfleischimporte bei der WTO beanstandet. Die Schweiz musste deshalb Kompensationen mit den betroffenen Ländern aushandeln, um zu vermeiden, dass diese als Gegenmassnahme Zölle auf Schweizer Exporte erheben.

Noch fehlt der Parlamentsentscheid

Mit der von ihm am Mittwoch verabschiedeten Verordnung gehe eine mehrjährige, intensive Phase der Verhandlungen und Konsultationen zu Ende, hielt der Bundesrat fest. Der Beschluss muss noch vom Parlament gutgeheissen werden.

Das Problem mit dem gewürzten Fleisch war im Jahr 2010 bekannt geworden. Eine Frage zu den Zolltarifen löste den berühmten Bündnerfleisch-Lachanfall des damaligen Bundesrats Hans-Rudolf Merz aus.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Fleisch: Zahlen zu Produktion, Konsum und Handel
30.03.2020
Welches Fleisch ist in der Schweiz am beliebtesten, wovon wird am meisten importiert und wieviele Schweizerinnen und Schweizer essen überhaupt Fleisch? Hier erfahren Sie es – und noch viel mehr.
Artikel lesen
In einer Medienmitteilung zum Fleischkonsum und der inländischen Produktion präsentiert Proviande aktuelle Zahlen zum Fleischmarkt: 95 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer essen Fleisch und Fleischprodukte 65 Prozent der Fleischesserinnen und Fleischesser bevorzugen Produkte aus Schweizer Produktion 2019 wurden 356'666 Tonnen Fleisch in der Schweiz produziert Der Schweizer Markt ist zu ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns