Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Bundesrat gegen Trinkwasser-Initiative

Der Bundesrat lehnt die Trinkwasser-Initiative ohne Gegenvorschlag ab. Diese hätte weitreichende, schädliche Folgen für die Schweizer Landwirtschaft und Ernährungssicherheit. Die Landesregierung will die Risiken des Pflanzenschutzmittel-Einsatzes im Rahmen der Agrarpolitik 22+ senken.


Publiziert: 15.06.2018 / 15:48

Der Bundesrat hat sich an seiner heutigen Sitzung gegen die Volksinitiative "Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz" ausgesprochen. Auf einen Gegenvorschlag verzichtet die Landesregierung.

Die Volksinitiative hätte weitreichende und schädliche Folgen für die Schweizer Landwirtschaft, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Einerseits würde die Produktion durch den kompletten Verzicht auf Pestizide und zugekauftes Futter auf vielen direktzahlungsberechtigten Betrieben stark abnehmen. Anderseits besteht das Risiko, dass Betriebe vermehrt aus dem Direktzahlungssystem aussteigen und ihre Produktion im Rahmen des gesetzlichen Spielraums intensivieren.

Die Landesregierung betont aber, dass die Volksinitiative wichtige Anliegen aufnehme, welche der Bund bereits mit verschiedenen agrarpolitischen Massnahmen wie beispielsweise dem Aktionsplan Pflanzenschutzmittel anstrebt. Der Bundesrat will diese Bemühungen im Rahmen der AP22+ verstärken und ergänzen. Es soll insbesondere vorgeschlagen werden, den maximalen Tierbesatz pro Fläche gemäss Gewässerschutzgesetz zu reduzieren, im Ökologischen Leistungsnachweis nur noch Pflanzenschutzmittel mit geringem Umweltrisiko zuzulassen und den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel verstärkt mit Direktzahlungen zu fördern.

lid

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Kein Gegenvorschlag zur Trinkwasserinitiative – Das sind die Reaktionen
Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, die Trinkwasserinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Ausserdem hat die Landesregierung den Fahrplan und erste Eckwerte für die Ausgestaltung der AP 22+ kommuniziert. Hier die Übersicht der Reaktionen.
Artikel lesen
Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, die Trinkwasserinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Ausserdem hat die Landesregierung den Fahrplan und erste Eckwerte für die Ausgestaltung der AP 22+ kommuniziert. Um 14.59 Uhr traf das erste Communiqué zur Trinkwasserinitiative ein, um 15.13 das zweite zum Fahrplan zur AP 22+.  Sechs Minuten nach der ersten Nachricht meldet sich schon die ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!