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Bund soll für Biberschäden an Infrastrukturen zahlen

In Zukunft soll der Bund zahlen, wenn Biber Strassen, Kanalböschungen und andere Infrastrukturen beschädigen. Nach dem Nationalrat hat sich auch die Umweltkommission des Ständerates (UREK) für eine Standesinitiative des Kantons Thurgau ausgesprochen.


von sda
Publiziert: 20.01.2017 / 17:23

Mit 6 zu 3 Stimmen schloss sich die Kommission dem Nationalrat an, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Nun ist erneut der Ständerat an der Reihe. Dieser hatte die Initiative mit 20 zu 17 Stimmen abgelehnt.

Heute werden nur Schäden vergütet, die Biber an Kulturen und Bäumen anrichteten. Der Kanton Thurgau wünscht auch eine Entschädigung für Schäden an Infrastrukturen. Laut einer Schätzung der Bundesverwaltung belaufen sich die Kosten schweizweit auf rund eine Million Franken.

In der Schweiz leben rund 2800 Biber, 500 davon im Thurgau. Vor 200 Jahren war das Tier in der Schweiz fast vollständig ausgerottet worden. Ab den 1950er Jahren wurde der Biber in den Gewässern verschiedener Regionen wieder angesiedelt.

sda

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