Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Bündner Bauernverband: Nichts hilft mehr gegen den Wolf

Die Wolfspopulation vergrössere sich enorm und dass Nutztiere trotz aller Schutzmassnahmen auf Wiesen und Weiden in Siedlungsnähe gehetzt oder getötet werden, sei eine traurige Tatsache. Jetzt helfe nur noch die Anpassung des Jagdgesetzes.


Der Bündner Bauernverband scheint am Ende seines Lateins zu sein. Schon vor Beginn der diesjährigen Alpsaison müssten Nutztierhalter schreckliche Momente und Bilder erleben, schildert er in einer Medienmitteilung. Vorfälle mit Wölfen und Risse ereigneten sich in unmittelbarer Nähe von Dörfern und Siedlungen und trotz korrekter Zäune und Herdenschutz – die Scheu der Wölfe sei weg.

Problem für Tierhalter und Bevölkerung 

Die in der Schweiz und im Kanton Graubünden «enorm» wachsende Population des Grossraubtiers wird gemäss dem Bündner Bauernverband für Tierhalter wie auch die Landbevölkerung zu einem «grossen Problem mit weitreichenden negativen Auswirkungen».

Auch die Alpwirtschaft werde immer schwieriger, und lebendiges Kulturgut sei gefährdet. 

«Reale, schlimme Zustände» angehen können 

Man hofft auf die anstehende Revision des Jagdgesetzes. Die zuständigen Behörden brauchten ein Instrument, um die «realen und schlimmen Zustände» angehen zu können. So soll «das unsägliche und unnötige Blutvergiessen und Leiden vieler Nutztiere» verhindert werden.

Der Bündner Bauernverband ruft daher alle Kräfte dazu auf, sich für das angepasste Jagdgesetz einzusetzen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Wolf im Wallis reisst acht Schafe
26.05.2020
Ein Wolf hat in Orsières im Wallis in der Nacht zwischen dem 10. und 11. Mai acht Schafe aus einer geschützten Herde gerissen. Wie der Gemeinderat des Dorfes am Dienstag mitteilte, sorgt er sich um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner.
Artikel lesen
Dass die Risse auf einen Wolf zurückzuführen sind, bestätigte das Walliser Jagdinspektorat. In der Region Zwischenbergen existiert ein Rudel. Die angegriffenen Schafe waren nach Gemeindeangaben eingehagt. Ihr Pferch stand demnach gut hundert Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt. Der Schafhalter und seine Familie halten seit den Rissen Nachtwache.
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns