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Böden binden CO2

Anhand dem Beispiel des grossen Mooses zeigte Lukas Kilcher, der Leiter des Ebenrains, wie landwirtschaftliche Böden je nach Bearbeitung und Kultur CO2 speichern oder abgeben.


Publiziert: 18.05.2019 / 14:21

Ab 1868 begann die Juragewässerkorrektion und damit die Entsumpfung des grossen Mooses. Damit begann aber auch die Veratmung des dunklen Torfes und damit die Freisetzung des gespeicherten CO2. Heute sind mehr als zwei Meter dieses Bodens verschwunden, übrig bleibt ein heller Lehm oder Sandboden.

Böden qualitativ schützen

Anhand dieses Extrembeispiels zeigte Lukas Kilcher, dass es wichtig sei die Böden nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu schützen. Auch sei es wichtig, nicht die besten Böden im Mittelland zu überbauen, sondern eher etwas weniger fruchtbare Böden, betonte Kilcher. Dies sichere nicht nur die Ernährungsgrundlage, sondern schütze langfristig auch das Klima. Damit ein Boden viel CO2 speichern kann, hilft eine vielfältige Landwirtschaft, Dauerbegrünung, reduzierte Bodenbearbeitung, Direktsaat, viel Wurzelmasse in der Tiefe, der Einsatz von Kompost und der Anbau im Agroforst.

Klimazertifikate

In den Basler Kantonen startet deshalb ab 2021 das Projekt "Klimaschutz durch Humusaufbau". Durch gezielten Humusaufbau soll CO2 im Boden gespeichert werden. Ausserdem soll der Boden seine Speicherfähigkeit für Nährstoffe und Wasser verbessern können. Auch ist der Humus ein zentraler Indikator für Bodenfruchtbarkeit, auch darum lohnt es sich, ihn zu fördern. Diese klimaschonende Bewirtschaftung soll sich auch deshalb lohnen, als langfristig für diese Leistungen Klimazertifikate im Sinne einer Kompensationsleistung sollen verkauft werden können. Im Grossen Moos soll unterdessen eine 3. Korrektion und Bewässerungsinfrastruktur retten, was noch zu retten ist.

Es wird enger und komplizierter

Dieser Artikel ist Teil des Beitrages "Es wird enger und komplizierter" - hier geht es zum Hauptartikel.

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