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Blitzblank in den Sommer

Frühjahrsputz: Eine alte Tradition mit moderner Wirkung. 


Publiziert: 09.05.2017 / 19:00

Nach den langen Wintermonaten fängt die Natur im Frühling an, zu spriessen, blühen und leuchten. Doch nicht nur draussen merkt man, dass es Frühling geworden ist. In den Warenhäusern stehen nun grosse Displays, die einem bunte Mikrofasertücher und geblümte Gummihandschuhe anpreisen. Sie sagen uns: Es ist Zeit für den Frühlingsputz. 

Sauber für Ostern

Es gibt verschiedene Meinungen, woher der Frühlingsputz kommt. Einige gehen davon aus, dass er mit religiösen Festen im Frühjahr zusammenhängt. An Ostern, dem jüdischen Pessach und dem persischen Neujahr begrüssen laut Linda Thomas, Autorin des Buches «Frühjahrsputz; Putzen als kulturelle Tradition ...», alle den Frühling und verknüpfen damit auch eine gründliche Reinigung des Hauses. Eine weitere Erklärung ist die, dass früher in vielen Häusern mit Kohle oder Holz geheizt wurde. Und im Frühling fegte man anschliessend die ganze Hütte, um sie von dem Staub und der Asche zu befreien. 

Bedeutung für die Psyche

Putzen und Aufräumen gehören für viele Menschen zu den eher mühsamen und lästigen Aufgaben. Immer häufiger werden deshalb Putzhilfen engagiert. Denn in einer sauberen und ordentlichen Wohnung ist es den meisten Menschen wohler. Wer aber die Putz- und Aufräumarbeiten anderen überträgt, der vergisst die Wirkung dieser Arbeiten auf die Psyche. «Durch das Reinigen und Aufräumen schaffen wir Platz für Neues in unserem Haus und unserem Leben», erklärt Irina Pericin Häfliger, Dozentin und Beraterin für Reinigungs- und Textilmanagement an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). 

Macht des Putzens

«Es tut einem gut, wenn man sieht, was man macht», fährt Irina Pericin Häfliger weiter, «wenn man erlebt, dass man die Macht hat über sein Zuhause und wie man dieses von Schmutz und lästigen Dingen befreien kann.» Auch der Aspekt der körperlichen Bewegung, welche man während den Reinigungsarbeiten macht, wirke sich positiv auf körperliche und somit auch geistige Gesundheit aus. Dies allerdings nur wenn man auf eine gesunde Haltung achtet. Pericin Häfliger weist ausserdem darauf hin, dass man sichere Steighilfen, also Leitern mit hohen Bügeln benutzt. Bei der Dosierung von Reinigungschemie sei ebenfalls Vorsicht geboten.

Über das Jahr verteilt

Es muss nicht immer im Frühling sein. «Wir wir raten oft, die Arbeiten aufs Jahr zu verteilen. Der grosse Frühlingsputz ist nicht motivierend, weil man gar kein Ende sieht», erklärt Lisa Vogt, Beraterin Hauswirtschaft an der Liebegg. Daher sei es vernünftiger, einen Jahresplan zu machen, auf dem man die Arbeiten je nach verfügbarer Zeit und Aufwand verteilen kann. Gerade zum Beispiel bei der Reinigung der Fenster kann man sich fragen, ob man nicht warten möchte, bis der Pollenflug vorbei ist.     

Professionelles Reinigen

So gibt es Arbeiten, die täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich erledigt werden können, damit nicht alles auf einmal gemacht werden muss. Auch im Privathaushalt soll die Reinigung professionell angegangen und zielorientiert umgesetzt werden. Wie man das macht, erklären die Hauswirtschaftsberaterinnen der Liebegg:

  • Reinigen muss ökonomisch sein: Wo immer möglich, passende Hilfsmittel einsetzen,
    Abläufe erstellen und danach arbeiten.
  • Reinigen muss ökologisch sein: Mechanik, Temperatur, Zeit und Chemie wirkungsvoll einsetzen, Gebrauchsanleitungen befolgen, Reinigungschemie richtig entsorgen, die zu reinigenden
    Materialien nicht beschädigen.
  • Reinigen muss ergonomisch sein: Körperhaltung beachten, nichts tragen, was gerollt werden kann, Reinigen darf nicht
    gesundheitsschädigend sein.

Jasmine Baumann

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