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Biodiversität mit Nützlingsblühstreifen gezielt nutzen

Durch intelligente Nutzung der Biodiversität können Schädlinge auf natürliche Weise bekämpft werden, wie das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) am Beispiel des Kohlanbaus aufzeigt.


Publiziert: 12.09.2014 / 07:50 | Aktualisiert: 18.04.2019 / 10:08

Auf sogenannten Nützlingsblühstreifen werden gezielt Blumen angepflanzt, welche die natürlichen Feinde der Schädlinge anzieht. Auf Kohlfeldern im Oberaargau werden solche Nützlingsblühstreifen erprobt, wobei Schädlinge wie die Kohleule oder der Kohlweissling durch die Schlupfwespe reduziert werden sollen, wie das FiBL in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Nützlinge sind dabei angewiesen auf ein konstantes Nahrungsangebot, weshalb auf den drei Meter breiten Streifen spezifisch auf die jeweiligen Insekten abgestimmte Pflanzen kultiviert werden, im Fall des Kohls etwa Buchweizen, Kornblumen und Futterwicke. Durch die zeitlich verschobenen Blütezeiträume findet die Schlupfwespe stets Blütennektar und legt ihre Eier dann direkt in die Eier oder Larven der Schädlinge, wo sie die Wirte von innen her auffressen.


Nützlingsblühstreifen sind dadurch eine Alternative zu Insektiziden bei der Schädlingsbekämpfung und ergänzen zudem Ökoausgleichselemente wie Buntbrachen, artenreiche extensive Wiesen oder Hecken.

Zurzeit sind sie vom Bund noch nicht als Ökoausgleichsfläche anerkannt. Um diese Anerkennung sei das FiBL jedoch zusammen mit anderen Partnern sehr bemüht, wie es weiter schreibt.

lid

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