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Bio Suisse: AP 22+ rasch umsetzen, um mit der EU mithalten zu können

Mit einer Rückweisung der AP 22+ gehe man das Risiko ein, dass das Volk mit der Annahme der Pflanzenschutz-Initiativen ein Machtwort spreche. Durch den europäischen «Green New Deal» könne zudem ein wichtiges Verkaufsargument für inländische Produkte gefährdet werden.


Bio Suisse kritisiert das zögerliche Verhalten des Parlaments in Sachen Agrarpolitik. Man brauche verantwortungsvolle, wegweisende Entscheide der Politik für eine planbare Weiterentwicklung der Betriebe. Zudem seien die Probleme mit Pflanzenschutzmitteln, Nährstoffüberschüssen und Kraftfutter-Importen bekannt – es gelte sie zu lösen, schreibt der Verband in einer Mitteilung. 

Noch keine Parolen gefasst

Zu den anstehenden Pflanzenschutz-Initiativen will Bio Suisse erst dann Parolen fassen, wenn die Ergebnisse des parlamentarischen Prozesses vorliegen. Man hätte einen Gegenentwurf bevorzugt und unterstütze nun «notgedrungen» den «riskanten und steinigen Weg» über die Agrarpolitik und die Parlamentarische Initiative. 

Schweizer Verkaufsargument wackelt

Die EU anerkennt nach Ansicht von Bio Suisse den Beitrag, den die biologische Landwirtschaft zur Lösung ökologischer Probleme leisten kann, indem dieses Anbau-System im Rahmen der neuen Strategie «From Farm to Fork« und dem «Green New Deal» gefördert wird. 

Daher gerate die Schweiz in Zugzwang, denn wenn europäische Produkte tierfreundlicher und ökologischer werden, falle ein zentrales Argument für den Konsum einheimischer Ware zunehmend weg. 

«Swiss Green Deal» sei längst überfällig

Nach Meinung von Bio Suisse ist daher weder eine Verzögerung noch die Verwässerung der AP 22+ eine Option. Es gelte stattdessen, die Verbesserungen schnellstmöglich zu verankern, sowie die Absatzförderung und Forschung auf eine nachhaltiger werdende Landwirtschaft aufzurichten. Dies als Bestandteil eines «längst überfälligen» Swiss Green Deal». 

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