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Bio-Mulchfolien: Neue Europäische Norm sorgt für Klarheit

Die EN Norm 17033 verlangt, dass biologisch abbaubare Mulchfolien innert 24 Monaten im bonden zu 90% in CO2 umgewandelt werden.


Die biologische Abbaubarkeit ist anders als erwartet kein messerscharfer Begriff. Viele Landwirte und Gartenbauer verlassen sich auf das Zertifikat «OK-Compost», wie Daniel Bachmann, Fachstelle Gemüsebau am Strickhof, in einem Artikel beschreibt. Diesem Zertifikat zugrunde liegt die Europäische Norm (EN) 13432.

Kompost ist anders

Die Norm weist die Kompostierbarkeit verschiedenster Materialien aus, jedoch unter Bedingungen, wie sie typischerweise in einer Kompostieranlage vorkommen, sprich geregelte Feuchtigkeit und höhere Temperatur. Diese Bedingungen treten aber im Feld nicht immer ein. Daher wurde auf europäischer Ebene, auf Druck der Bioplastikindustrie selber, im Jahr 2018 die neue Norm EN 17033 erlassen.

Die Norm regelt die biologische Abbaubarkeit spezifisch für Materialien, wie sie in der Landwirtschaft und im Gartenbau verwendet werden. Die Norm verlangt, dass sich das Material innerhalb von 24 Monaten im Boden zu 90  % in CO2 umwandelt.

Folien werden getestet

Dies wird unter Bedingungen getestet, wie sie auch auf dem Feld vorkommen. Mit der Durchsetzung dieser Norm würde für Produktion, Handel und Umweltvollzug mehr Sicherheit über den Begriff «biologisch abbaubar» geschaffen, steht weiter in dem Artikel vom Strickhof.

Normen sind nicht alles

Daniel Bachmann empfiehlt, sich nicht blind auf die Normen zu verlassen, sondern immer die Augen offen zu halten und Erfahrungen zu Sammeln. Wichtig sei, dass die Folien gut in den Boden eingearbeitet werden, damit sie sich optimal zersetzen können.   

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