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Big-M: Verramschung von Lebensmitteln erreicht neuen Höhepunkt

Die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt Big-M kritisiert scharf, dass die Migros dieser Tage Milch zum tiefen Aktionspreis anbietet. Damit werde der Richtpreis eindeutig nicht bezahlt.


Von Montag bis Mittwoch gibt es in der Migros das 12er Pack Valflora-Milch 40 Prozent billiger, nämlich für 9,70 statt 16,20 Franken. Das macht einen Literpreis von 81 Rappen – ein neuer Höhepunkt der Verramschung hochwertiger Lebensmittel, findet Big-M. Mit dieser Aktion macht sich die Migros aus Sicht der Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt «definitiv unglaubwürdig».

Richtpreis werde nicht bezahlt

Für Big-M ist diese Aktion nichts anderes als Dumping, das zu Lasten der Produzenten laufen dürfte. Für Konsummilch sei nämlich ein Richtpreis von 71 Rappen pro Liter vorgesehen, gemäss dem Standardmilchkaufvertrag der Branchenorganisation Milch (BOM) im A-Segment. «Dass in dieser Aktion dieser Preis nicht bezahlt wurde merkt jedes Kind», heisst es weiter.

Preisdumping hat mehrere negative Folgen 

Es seien die Bäuerinnen und Bauern, die für diesen «Werbegag» bezahlen müssen, ist sich Big-M sicher. Das sei nur möglich, weil im Milchmarkt keine Transparenz herrsche, was dringend zu ändern sei. 

Man protestiere in aller Form gegen solche Aktionen, da sie sinnlos Wertschöpfung auf allen Stufen zerstöre. «Preisdumping führt zu Ökodumping und immer auch zu Sozialdumping. Wie kann ein Unternehmen, welches sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt so kurzsichtig sein?»

Migros mache sich unglaubwürdig

Zum Schluss wendet sich Big-M direkt an die Chefs der Migros mit der Frage, wer ihnen so noch glauben solle, dass ihnen die Partnerschaft mit Bauern und ihr Engagement für die Nachhaltigkeit wichtig sei. «Wir fordern Taten statt leere Worte!»

Was die Migros zu den Vorwürfen von Big-M sagt, lesen Sie hier. 

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