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Big-M kritisiert den Käseimport des Detailhandels und Käseexport zu «Ramschpreisen»

Der Schweizer Milchmarkt sei ein Machtspiel, bei dem die Bauern verlieren. Mit den grossen Käseimporten verliert der Detailhandel nach Ansicht von Big-M seine Glaubwürdigkeit.


In der Corona-Krise sei im Detailhandel viel mehr Käse verkauft worden. Dieser habe man aber zuvor aus dem Ausland importiert, schreibt Big-M in einer Mitteilung. Man könne nicht den Einkaufstourismus als unpatriotisch bezeichnen und anschliessend selbst kräftig über die Grenze hinweg zugreifen findet die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt. Mit diesem Verhalten habe sich der Detailhandel unglaubwürdig gemacht. 

Wieso nicht Schweizer Milch in der Schweiz verarbeiten?

Für Big-M ist es nicht nachvollziehbar, weshalb Schweizer Milch nicht dort verarbeitet wird, wo der beste Milchpreis generiert werden könnte. Am Milchpreis änderten weder der Buttermangel noch der erhöhte Absatz von Milchprodukten nichts. Da läuft doch einiges schief, schlussfolgert die Basisorganisation.

Käse zu «Ramschpreisen» exportiert

Der Blick in die Statistik der Oberzolldirektion ist für Big-M ebenfalls bitter: In den Monaten März bis Juni seien 297'000 Tonnen Halbhartkäse nach Italien exportiert worden, und zwar für Fr. 3,40 pro Kilo (März) bzw. Fr. 3,20 (April), 2,70 (Mai) und 2,80 (Juni).

Es sei ein Branchengeheimnis, welche Hersteller bei diesen «Skandalexporten» mitmachen, schreibt Big-M. Solange das Credo in der Milchbranche bei »Alle wissen zwar Bescheid, aber niemand sagt etwas.» bleibe, könne sich gar nichts ändern. 

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