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Big M: Die landwirtschaftlichen Einkommen sind nur zum Teil gestiegen

Agroscope hat diese Woche Zahlen über die Einkommen in der Landwirtschaft veröffentlicht. Die bäuerlichen Interessengruppe für Marktkampf (Big M) legt die Zahlen nicht gleich rosig aus.


"Auch dieses Jahr tönte dieser Bericht verdächtig nach einem Werbespot für die Agrarpolitik des BLW!", schreibt Big M in einer Mitteilung über die neuen Zahlen der Schweizer Forschung für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt Agroscope.

Höhere Einkommen in der Landwirtschaft

Die neusten Zahlen der Zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten von Agroscope zum landwirtschaftlichen Einkommen sind publiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die aussergewöhnlich trockenen, sonnigen und warmen Witterungsbedingungen 2018 auf die Landwirtschaft je nach Produktion unterschiedlich ausgewirkt haben. Die positiven Effekte überwogen jedoch. Die Einkommen stiegen dank sehr guter Ernten im Obst- und Weinbau sowie höheren Einnahmen bei der Milch-, Geflügelfleisch- und Eierproduktion. Weiterlesen

Die Einkommen in der Landwirtschaft seien nur zum Teil gestiegen, so Big M. Etwa gehörten die Milchproduzenten zu der am schlechtesten verdienenden Sparte. Nach der Umverteilung der Direktzahlungen in der AP 14/17 würden die Einkommen der Milchproduzenten im Talgebiet noch stärker sinken. Der Verdienst pro Familienarbeitskraft sinke bei diesen Betrieben: 2016 waren es 50'339.- und 2018 waren nur noch 46'592.-. Im Vergleich liege der ausserlandwirtschaftliche Vergleichslohn im Talgebiet bei 75'000 Franken pro Arbeitskraft.

Motion der WAK S soll helfen

Hilfe für die Milchproduzenten könne es bald aus der Politik geben, so Big M. Der Ständerat hat in der letzten Session einer Motion der WAK S zugestimmt. Sie soll ermöglichen, dass die Bauern die Wahlmöglichkeit haben, ob sie billige B Milch liefern wollen oder nicht. Wer darauf verzichtet, habe dann für die restliche Milch einen besseren Gesamtpreis. 

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