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Berner Wald: Käferbefall nimmt weiter zu und führt zu Herausforderungen

Wälder im Berner Mittelland sind besonders betroffen von Käferbefall. Dies bringt die Waldbesitzer und Holzverarbeiter unter Druck.


Publiziert: 05.09.2019 / 17:37

Der Käferbefall bei der Fichte habe seit Mitte Juli noch einmal stark angezogen, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes der Berner Waldbesitzer BWB. Dies stelle die Waldbewirtschafter und die Holzindustrie vor grosse Herausforderungen.

Käfer mit Vorliebe für Weisstannen

Vielerorts befalle der Borkenkäfer nach dem Holzschlage bereits wieder den verbleibenden Bestand. Die Käferbekämpfung sei zudem in Verzug. Im Thunersee-Gebiet und in der Westschweiz gebe es vermehrt Ausfälle bei der Weisstanne und auch die Douglasie bleibt vom Käfer nicht verschont.

Frisch befallenes Holz schlagen

Auch für die Holzverarbeiter ist die Situation schwierig. Sie nehmen in der Regel jeweils 70 Prozent Frischholz und 30 Prozent Schadholz entgegen. Durch den grossen Käferbefall sei der Markt aber überschwemmt mit entwertetem Holz und der Absatz sei nicht geregelt. Sie sind aber auf Frischholz angewiesen.

Die Holzvermarkter empfehlen den Waldbesitzer daher, frisch befallenem Holz aufzuarbeiten. Wichtig sei dabei eine vorgängige Absprache mit dem Käufer, damit Käferholz rechtzeitig disponiert und abgeführt werden könne.

Zusätzlicher Druck aus dem Ausland

Bei Holz mit C/D Qualität bestehe zudem grosser Preisdruck aus dem Ausland. Bei B-Qualitäten sollte der Preis aufgrund des Bedarfs an Frischholz stabil bleiben. 

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