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Berner Bauernverband ruft wegen Schafrissen zum Handeln auf

Man stelle fest, dass die Vergrämungsmassnahmen Risse besonders in der Gantrisch-Region nicht verhindern konnten. Nun müsse das Abwarten ein Ende haben, findet der Berner Bauernverband.


Vor allem in der Region des Naturparks Gantrisch wurden in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Schafe und Lämmer gerissen. Nun fordert der Berner Bauernverband (BEBV) den Kanton Bern dringend dazu auf, weitere Massnahmen zum Schutz der Nutztiere vor dem Wolf zu treffen, wie es in einer Mitteilung heisst. Man dürfe nicht warten, bis die vorgeschriebene Anzahl von 35 getöteten Schafen erreicht sei. 

Schneller und effizienter Massnahmen ergreifen

Bereits nach den Festtagen soll, wenn es nach dem BEBV geht, das kantonale Wolfskonzept überarbeitet werden. Das Ziel sei es, dass in Zukunft schneller und effizienter Massnahmen gegen Grossraubtiere mit unnatürlichem Verhalten ergriffen werden können.

Motion ist eingereicht

Der BEBV verweist auch auf die Motion Wandfluh «Umgang mit verhaltensauffälligen Grossraubtieren». Darin fordert Ernst Wandfluh, Bergbauer aus Kandergrund, das Wolfskonzept des Kantons Bern anzupassen: Vergrämungsmassnahmen sollen sofort möglich  und der Abschuss verhaltensauffälliger Wölfe innert zweier Tage nach einem Ereignis erlaubt werden.   

Auch Tierhalter sind gefordert

Neben den Forderungen an die Politik bzw. das Jagdinspektorat erinnert der BEBV auch Tierhaltende daran, ihre Herden ausreichend zu schützen. Umzäunungen seien gut zu überprüfen und wo nötig in Stand zu setzen (inklusive Viehhüter und Erdung). So könne man die Tiere vor dem unnatürlichen Verhalten des Wolfes schützen. 

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