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Bern: Hirte schiesst auf Vögel und muss sich vor Gericht verantworten

Am Montag (16. Dezember 2019) musste sich ein Hirte vor dem Regionalgericht Bern Mittelland verantworten. Er schoss unter anderem auf Vögel, die an seine Nistkästen gingen.


Der 73-jährige Hirte aus dem Kanton Bern hat ein Herz für Vögel. So habe er rund 20 Nistkästen um sein Haus, wie er vor Gericht aussagte. Vögel, die es aber auf die Kästen abgesehen haben, mag er gar nicht. Daher schoss er auf Eichelhäher oder Krähen, wie die Berner Zeitung berichtet. Auch auf einen Steinadler schoss der Mann, als dieser sich an seinen Schafen vergreifen wollte. Er hielt den Vogel für einen Fuchs, wie er erklärte.

Waffen ohne Bewilligung

Einige der Waffen die der Hirte nutzte, waren verbotenerweise verkürzt, falsch transponiert oder ohne Waffenbewilligung. Der Mann sagte dazu, er habe nicht gewusst, dass es eine Bewilligung brauche. 

Urteil steht noch aus

Weiter wird der 73-Jährige für die Haltung seiner Schafe angeklagt. Er habe ein Mutterschaf, nachdem es ein Lamm zur Welt gebrachte hatte, vernachlässigt. Darauf verstarb dieses. Er habe den Kadaver liegen lassen, um Krähen und Eichelhäher anzulocken, so die Anklage. Der Pensionär wehrte sich vor Gericht: "Ich schaue gut zu meinen Schafen", beteuerte er, wie die Berner Zeitung schreibt.

Die Gerichtspräsidentin berief eine zweite Sitzung ein, bevor ein abschliessendes Urteil gefällt wird.

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