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Berggebiets-Lobby fordert rasche Einführung des 5G-Mobiltelefonnetzes

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) spricht sich für einen raschen Ausbau der 5G-Mobilfunknetze aus. Wie wichtig leistungsfähige digitale Infrastrukturen sind, zeige sich nicht zuletzt anhand der Corona-Krise.


Dank dem neuen Entwicklungsschritt in der Mobilfunktechnologie können die Chancen der Digitalisierung in den Berggebieten genutzt und ein neuer digitaler Graben Stadt-Land vermieden werden, schreibt die SAB in einer Mitteilung.

Die Digitalisierung stelle für die Berggebiete und ländlichen Räume eine grosse Chance dar, ist man bei der Lobbyorganisation für das Berggebiet überzeugt. Sie helfe, die Distanzen als einer der Standortnachteile der Berggebiete und ländlichen Räume zu reduzieren. Dafür brauche es entsprechende digitale Infrastrukturen.

Netze sind teilweise am Anschlag

«Neben einem leistungsfähigen Glasfasernetz ist auch eine gute Erschliessung mit Mobilfunk eine zentrale Voraussetzung», schreibt die SAB weiter. Die Mobilfunknetze müssten stetig wachsenden Ansprüchen der Nutzer und steigenden Datenvolumen gerecht werden. Die Netze seien teilweise am Anschlag und müssen ausgebaut werden, schreibt die SAB. Dies zeige sich nicht zuletzt in der aktuellen Corona-Krise.

Mit 5G sei im Jahr 2019 die Markteinführung eines weiteren Entwicklungsschrittes der Mobilfunktechnologie erfolgt, welcher auf diese stetig steigende Nachfrage reagiert und höhere Bandbreiten und Geschwindigkeiten sowie viel kürzere Reaktionszeiten erlaubt, ist die SAB überzeugt. Dank dieser Technologie könnten auch neue Geschäftsmodelle entwickelt und Dienstleistungen angeboten werden.

Gegen einen «digitalen Stadt-Land-Graben»

5G erlaube völlig neue Anwendungen, die gerade in den Berggebieten und ländlichen Räumen von grossem Interesse sind. Destinationen, Hotels- und Gastronomiebetriebe, welche als erste auf den 5G-Standard setzen, können sich einen Marktvorteil sichern («Smart tourism»).

In der Landwirtschaft kann laut SAB der Einsatz von Pestiziden dank Robotern und Drohnen, welche über 5G gesteuert werden, um bis zu 95% gesenkt werden. Bergdörfer können sich zu «Smart villages» weiterentwickeln und z.B. dank Anwendungen wie Crossiety und Megaphone rasch und unkompliziert mit ihren Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren. «Durch eine rasche Einführung von 5G in den Berggebieten und ländlichen Räumen kann ein neuer digitaler Stadt-Land-Graben vermieden werden», hofft die SAB.

Bundesrat lehnt höhere Strahlungsgrenzwerte ab

Der Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber der neuen Technologie, sei sich die SAB bewusst. Die SAB weise aber darauf hin, dass 5G in der Schweiz keine
neuen Frequenzen nutzt und dass die bestehenden Immissionsgrenzwerte weiterhin gelten.

Die Bemühungen um die schnelle Einführung von 5G erlitten diese Woche einen Rückschlag. Der Bundesrat hat wie das Parlament eine Erhöhung der Strahlungsgrenzwerte abgelehnt. Dieser Entscheid wurde von der Telekom-Branche stark kritisiert.

 

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