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Bauernverband reicht Unterschriften ein

In den letzten drei Monaten sind rund 149'000 beglaubigte Unterschriften für die «Initiative für Ernährungssicherheit» gesammelt worden. Nach einem farbenfrohen, aber verregneten Umzug durch die Berner Altstadt reichten Bäuerinnen und Bauern aus allen Kantonen sie kurz vor Mittag bei der Bundeskanzlei ein.


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«Wir Bauern haben nicht nur bewiesen, dass wir am besten Unterschriften sammeln sondern auch, dass wir mit dem Wetter am besten zurecht kommen», scherzte Bauernpräsident Markus Ritter vor der Übergabe der Unterschriften. 300 Bäuerinnen und Bauern aus allen Kantonen liessen sich vom miesen Wetter die Laune nicht verderben und formierten sich zu einem Umzug, der vom Bärengraben bis zur Bundeskanzlei beim Bundeshaus führte.

Vertreter aus allen Kantonen

Auf Leiterwägelchen wurden die Kartons voller Unterschriften, geschützt mittels durchsichtiger Planen, durch die Berner Altstadt gekarrt. Dazu kamen Leiterwägen voller regionaler Spezialitäten  und anderen Lebensmitteln wie Käse, Bündner Nusstorte, Gemüse und und und … Jeder Kanton hatte eine Delegation mit Kantonsflagge vorzuweisen.

Zuvorderst marschierten Markus Ritter, SBV-Direktor Jacques Bourgeois, die oberste Bäuerin und SBV-Vizepräsidentin Christine Bühler, Hans Frei, SBV-Vizepräsident, sowie Nationalrat Rudolf Joder mit einem Transparent, auf dem «Unser Essen sichern» stand. Dahinter spielte eine Swissmilk-Musik auf, in der auch SBV-Vizepräsident Fritz Glauser mitmusizierte. Überwacht und koordiniert wurde das ganze vom Stv. SBV-Direktor Urs Schneider, mit Megafon und Regenjacke über dem Edelweisshemd. Schneider hatte die Unterschriftensammlung geleitet.

«Extrem stolz»

Rund 149'0000 beglaubigte Unterschriften waren innert drei Monaten zusammengekommen. Die «Initiative für Ernährungssicherheit» ist somit die am schnellsten zustande gekommene Initiative der letzten 20 Jahre. «Ich muss sagen, dass ich darauf extrem stolz bin», so Markus Ritter.

Die Unterschriften kommen nun in die Mühlen der politische Beratung. Der Bauernverbandspräsident hat grosse Pläne: «In drei bis vier Jahren wollen wir damit eine Volksabstimmung gewinnen», so Ritter. Das Engagement für nachhaltig und tierfreundlich produziertes, sicheres Essen aus dem eigenen Land gehe also weiter. Ritter liess es nicht aus, all den Bäuerinnen und Bauern zu danken, dank deren Engagement die Unterschriften so schnell gesammelt werden konnten.

Jeanne Woodtli

- Mehr zum Thema in der BauernZeitung vom Freitag, 11. Juli

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