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Bauern verzichten auf Direktzahlungen

Für viele Zentralschweizer Betriebe gäbe es noch Potenzial, um bei den Ökoprogrammen mitzumachen. Doch die Beteiligung ist schon hoch und die Luft somit dünn.


Publiziert: 06.02.2019 / 12:44

In diesem Monat haben die Landwirte bei der jährlichen Betriebsdatenerhebung wieder anzugeben, für welche agrarpolitischen Programme sie Beiträge beanspruchen wollen. "Es lohnt sich zu überprüfen, ob das Potenzial wirklich ausgeschöpft ist", betont der Schwyzer Betriebsberater Beat Gügler. Nicht wenige Betriebe würden nämlich auf Beiträge verzichten, im Mittelwert mache das pro Betrieb rund 10'000 Franken aus. Jeder fünfte Schwyzer Bauer verzichte heute auf Landschaftsqualitätsbeiträge und 17 Prozent auf Vernetzungs- und Qualitätsstufe-2-Beiträge. Viele dieser Betriebe könnten die Anforderungen erfüllen, wenn sie nur wollten, ist Gügler überzeugt. Einzelbetrieblich gesehen gebe es durchaus noch Luft.

Nicht voreilig anmelden

Eine Umfrage der BauernZeitung bei den zuständigen Landwirtschaftsämtern der Zentralschweiz zeigt allerdings: Die Beteiligung ist schon sehr hoch. So bei der Graslandbasierten Milch- und Fleischproduktion (GMF), den Landschaftsqualitätsbeiträgen (LQB), bei der Ökovernetzung und bei den Biodiversitätsförderflächen (BFF).

Gleichwohl sollten Bauern sich nun genau mit den Anforderungen der vielen Programme befassen, meint Franz Stadelmann von der Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald. Und dann entscheiden, ob sich diese mit vernünftigem Aufwand umsetzen lassen und zur Betriebsstrategie passen. Er mahnt aber: "Bei voreilig angemeldeten Programmen kommt es immer wieder zu Kürzungen, weil die Anforderungen dann doch nicht erfüllt werden."

js

Ausführlicher Artikel in der BauernZeitung Zentralschweiz und Aargau vom 8. Februar.

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