Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Bauern in Südafrika: Trotz Kriminalität und Dürre Hoffnung nicht verlieren

Die Sicherheit auf den Farmen ist nach wie vor eine der grössten Herausforderungen mit denen sich die südafrikanische Landwirtschaft auseinandersetzen muss, insbesondere Verbrechen wie Viehdiebstahl und Angriffe auf Landwirte.


von lid
Publiziert: 16.10.2019 / 08:04

Die Ministerin für Landwirtschaft, Bodenreform und ländliche Entwicklung Thoko Didiza, hob auf dem Agri SA-Kongress 2019 des Bauernverbands in Pretoria einige der Schwierigkeiten hervor, die das Wachstum und die Investitionen im Agrarsektor bedrohen. Sie sprach von den Sicherheitsbedenken, welche die Landwirte haben und sagte, dass in einigen Regionen der Tierdiebstahl zu einem grossen Problem geworden sei. Da sei es den Landwirten nicht mehr möglich in diesen Gebieten weiterhin Schafe oder sogar Rinder zu halten. "Die ländliche Kriminalität betrifft alle, die im Agrarsektor tätig sind. Es spielt keine Rolle, wie gross der Betrieb ist", sagte sie.

Bauern haben sich wegen Dürre verschuldet

Didiza kommentierte die grösseren gesellschaftlichen Auswirkungen der Kriminalität in ländlichen Gebieten und sagte, dass der Tod eines einzigen Landwirts im gesamten Sektor nachhallte und für alle im Agrarsektor Beschäftigten ein Gefühl der Angst auslöst. Die Menschen, die auf Bauernhöfen arbeiten und leben, müssten sich sicher fühlen können, sagte sie.

Die Ministerin verwies auch auf die Härte, die vielen Landwirten durch die Dürre in verschiedenen Regionen zugefügt wurde. Wegen der in einigen Regionen anhaltenden Dürre haben sich viele Bauern verschuldet und sind verarmt, wie Farmers Weekly schreibt.

Die staatlichen Katastrophenmittel reichen nicht aus

Didiza sagte, dass die jüngsten Dürren deutlich gezeigt hätten, dass die staatlichen Katastrophenmittel nicht mehr ausreichen, um alle Betroffenen zu unterstützen, und aus diesem Grund müsse das Landwirtschaftsministerium die Möglichkeit prüfen, ein nationales Versicherungssystem für Landwirte zu entwickeln.

Während die Liste der Herausforderungen der Landwirtschaft endlos scheint, müssten die Landwirte immer wieder Hoffnung schöpfen und sich auf die Politik verlassen können, sagte die Landwirtschaftsministerin.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Klimawandel verschärft Hunger in Krisenregionen
Bei der Bekämpfung des Hungers hat es wegen des Klimawandels und weltweiter Krisen in einigen Regionen Rückschritte gegeben.
Artikel lesen
Zu diesem Ergebnis kommt der am Dienstag von der Welthungerhilfe vorgelegte Welthunger-Index (WHI) 2019. Die Zahl der weltweit Hungernden stieg demnach von 785 Millionen Menschen im Jahr 2015 auf derzeit 822 Millionen. Besonders dramatisch sei die Situation in Konfliktländern. Schlechtere Ernährungslage in Armen Regionen Der diesjährige Index wurde für 117 Länder berechnet und stellt den ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!