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Basel: Wälder schwer gezeichnet von Trockenheit und Borkenkäfer

In den Wäldern beider Basel hat der trockene und heisse Sommer 2018 Spuren hinterlassen: es sind Streu- aber auch grössere Schäden zu verzeichnen, fast alle Baumarten sind betroffen.


Publiziert: 05.07.2019 / 16:43

Das Amt für Wald beider Basel zieht aufgrund einer Umfrage unter Betriebsleitern und Revierförstern eine Bilanz zu den Folgen des letzten Jahres, wie das Amt in einer Medienmitteilung schreibt. 

Regionale Unterschiede

Streuschäden (einzelne Bäume betroffen) traten auf 20 Prozent der Waldfläche auf. Besonders betroffen waren die Gemeinden rund um Basel, im unteren Laufental sowie in Teilen der Frenkentäler.

Ganze beschädigte Baumgruppen oder viele in Mitleidenschaft gezogene Bäume in einem Waldstück wurden rund um Pratteln-Muttenz inklusive Hard, im Gebiet Angenstein und im Raum Bubendorf festgestellt. Nun müsse man im Einzelfall prüfen, welche Massnahmen ergriffen werden können. Von diesen grösseren Schäden erwartet das Amt einen Einfluss auf die zukünftige Waldentwicklung.

Vor allem alte Bäume aller Arten

Besonders zu leiden hatte die Buche, aber auch Eschen, Eichen und Ahorn-Bäume weisen Schäden auf. Letzterer fiel oft einer Pilzkrankheit zum Opfer. Während unter den Laubbäumen vor allem ältere betroffen waren, traf es bei den Nadelgehölzen ebenso jüngere Bäume. Hier hat die Tanne am meisten gelitten, Meldungen zu grösseren Schäden liegen aber auch für Fichte und Föhre vor. Das Absterben bei den Nadelhölzern ging meist einher mit einem Befall durch Borkenkäfer

Waldspaziergang wird gefährlich

Wegen der Gefahr durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume mussten in Basel zum Teil Wälder oder Waldteile gesperrt werden. Derartige Sperrungen werden laut Mitteilung immer nach einer gemeinsamen Beurteilung durch Forstdienst und Gemeinde eingerichtet. Vorerst werde sich an der Situation wenig ändern, einerseits wegen der aktuellen Witterung, andererseits weil im Moment wenig Ressourcen für Waldarbeiten frei sind. 

Task Force geplant

Das Amt für Wald beider Basel gibt der Beseitigung von Gefahrenherden in der Nähe von Infrastrukturanlagen und Erholungseinrichtungen Priorität. Weiter sei aber auch die Frage nach der "Waldzukunft" zu klären, wie also der Forst fit für die Zukunft gemacht werden könne. Dazu werde eine Task Force ins Leben gerufen, die das Amt bei der Erarbeitung des Wiederherstellungsprogramms zu unterstützen soll.

 

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