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Bäuerinnenporträt: Edith Suter-Bürge tankt Energie bei zwei Minuten gar nichts machen

Edith Suter-Bürge ist eine von 60 Bäuerinnen, die frisch den Fachausweis Bäuerin bekommen haben. Am 26. Juni wäre die Übergabefeier gewesen, doch daraus wurde Corona bedingt nichts. Autorin Barbara Heiniger hat sie zu Hause besucht.


«Wenn die Unterstützung so fest spürbar ist und das Verständnis rundherum da, ist vieles möglich», stellt Edith Suter fest. Trotz grosser Belastung mit Familie und Betrieb schaffte sie den Abschluss zur Bäuerin mit Fachausweis. 

Die Bauern Zeitung fragt

Haben Sie nach der Ausbildung zur Bäuerin mit Fachausweis etwas verändert?

Edith Suter: Ja, zum Beispiel beim Waschmittel kaufen. Ich weiss nun genau, welches Produkt ich für welche Wäsche will. Dazu habe ich auch die landwirtschaftliche Buchhaltung übernommen und einen Garten angelegt.

Haben Sie etwas an der Ausbildung vermisst?

Die Ausbildung ist sehr lehrreich und empfehlenswert. Im Blockkurs war die Zeit etwas kurz, um Gelerntes sogleich im eigenen Haushalt auszuprobieren. Dies wäre berufsbegleitend, während zwei Jahren, besser möglich gewesen.

Haben Sie ein persönliches Erfolgserlebnis im Zusammenhang mit dem Fachausweis Bäuerin?

Ich habe viel zu Kochen und Backen gelernt und habe Freude, dass ich die Küche besser beherrsche.

Die Liebe fürs Leben gefunden

Edith Suter ist in Mosnang im Toggenburg aufgewachsen. Ursprünglich ist sie ausgebildete Primarlehrerin. Um die Sprache – sowie beim Reisen Land und Leute – kennenzulernen, verbrachte sie einige Monate in West-Kanada. Wieder zurück in der Schweiz, begegnete sie Simon Suter, ihrer Liebe fürs Leben, und zog nach Mandach in den Kanton Aargau. 2014 heiratete das Paar. Nachdem sich 2015 die Zwillinge Mirjam und Johanna ankündigten, quittierte die frischgebackene Mutter den Schuldienst. Julia (3) und Jakob (1,5) machen die glückliche Familie komplett. 

Die Prüfung verschoben

Edith Suter besuchte die Bäuerinnenschule Kloster Fahr. «Die Jahre sind schnell vergangen und meine verlangte Praxiszeit längst erfüllt.» 2018 meldete sie sich für die Prüfung an. Doch die Umstände passten nicht, und das Vorhaben wurde um ein Jahr verschoben. «Simon hat mich immer sehr motiviert, sonst wäre ich vielleicht auf halbem Weg stehen geblieben», meint sie. 

«Zwei Minuten nichts tun»

Dank der Unterstützung von Familie und Nachbarin gab es für Edith Suter die nötige Zeit zum Schreiben der Projektarbeit. Das Thema war der Situation angepasst: «Gut geplant, gut erholt: Zeitmanagement für Haushalt, Familie und Regeneration». «Ich habe nicht alles umgesetzt im Alltag, aber es war gut zu sehen, wie hoch der Zeitanteil pro Bereich ist.» Edith Suter ist mit den Kindern, Kleintieren, Garten und Haus gut ausgelastet. «Kraft tanken kann ich gut in Kurzpausen im Laufe des Tages. Zwei Minuten gar nichts machen, bringt Energie», meint die Bäuerin mit einem Lächeln.  

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