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Australische Behörden warnen: Das ist erst der Anfang

In Australien haben die Behörden zu Beginn einer neuen Hitzewelle vor einer Ausbreitung der verheerenden Buschbrände gewarnt. Sorgen bereitet auch der kommende Sommer.


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Die Lage im Bundesstaat Victoria im Südosten des Landes sei in den kommenden zwölf bis 36 Stunden "sehr gefährlich und dynamisch", sagte Andrew Criscp vom örtlichen Katastrophenschutz am 9. Januar. Die Behörden verlängerten den Katastrophenzustand vor dem erwarteten Temperaturanstieg am 10. Januar um weitere zwei Tage. In einigen Teilen Victorias wurden nach Behördenangaben "extreme" Bedingungen erwartet.

Regen bringt wenig

Victorias Polizeiministerin Lisa Neville warnte davor, die Auswirkungen der jüngsten Regenfälle zu überschätzen. Die Buschbrände breiteten sich weiter aus, sagte sie. Zuvor waren in Victoria bereits weitere Evakuierungen angeordnet worden.

Der Sommer wird schwierig

Auch der Regierungschef des Bundesstaats, Daniel Andrews, warnte vor weiteren Zerstörungen. "Wir befinden uns erst am Anfang von etwas, was ein wirklich, wirklich herausfordernder Sommer sein wird", sagte er.

Durch die Brände in Australien sind bislang mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen zerstörten eine Fläche von rund acht Millionen Hektar, was der Grösse Irlands entspricht. 2019 war das trockenste Jahr in Australien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die extreme Dürre ist einer der Hauptgründe für die Buschbrände im Land.

Bauern kämpfen seit Jahren

Wie eine aktuelle Film-Reportage der SRF-Sendung "Rundschau" zeigt, sind die australischen Bauern schon seit Jahren in einer schwierigen Situation. Bereits vor der Rekord-Dürre 2019 fehlte das Wasser. Die Weiden sind ausgetrocknet und trotz allen Bemühungen sterben immer wieder Tiere. Teilweise stossen Vorschriften der Behörden auf Unverständnis. Eine Bäuerin erklärt im Rundschau-Beitrag, sie fahre mit dem Bulldozer Akazienbäume um, damit ihre Rinder die Blätter fressen können. Die Bäume lebten auch umgeknickt weiter. Nun gebe es dazu strengere Regeln. Sie wisse nicht, wie sie ihre Tiere noch ernähren solle, der Entscheid der Regierung sei falsch, sagt sie unter Tränen. 

Verschiedene Organisationen sammeln Geld, um von Dürren, Feuern oder Überschwemmungen betroffenen Bäuerinnen und Bauern zu helfen. Ein Beispiel ist Rural Aid
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