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Ausstellung: Milch als mütterlicher Zaubertrank

Eine neue Ausstellung im Zoologischen Museum in Zürich beleuchtet die biologische Seite der Milch als erste Lebensgrundlage – Ein Vorgeschmack.


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Muttertiere produzierten Milch, um ihren Nachwuchs nach der Geburt in der ersten Lebenszeit zu ernähren. Das gilt nicht nur für Säugetiere wie Menschen, Kühe oder Hunde. Auch einzelne Vögel, Schaben, Fliegen und Spinnen säugen ihre Jungen, wie die Universität Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. 

Spannendes und Überraschendes

Die Mitteilung zur Ausstellung gibt bereits einige spannende Fakten rund ums Thema Milch preis:

  • Der Lebensraum beeinflusst die Zusammensetzung der Milch: z. B. enthält Robbenmilch viel (das 300-Fache) mehr Fett als jene eines Nashorns. Schliesslich muss ein Robbenbaby in der Kälte rasch mit viel Energie versorgt werden. Die stark flüssige Nashornmilch hingegen liefert in der trockenen Steppe viel Flüssigkeit.
  • Zur Ernährung des Nachwuchses gilt Muttermilch als effektive und effiziente Methode. Dies im Gegensatz zu den meisten Vögeln, die aufwändig Nahrung heranschaffen müssen. Bei gewissen Spinnenarten opfert sich sogar das Muttertier als Futter. 
  • Milch ist nicht nur Nahrung: z. B. ist bekannt, dass menschliche Muttermilch über die Bakterienbesiedlung im Darm die Verdauung beeinflusst. Weiter schützt sie das Baby vor Infektionen und unterstützt die Entwicklung des kindlichen Immunsystems. 
  • Die Zusammensetzung von Milch ändert sich durch die Stillzeit: In einer späteren Phase stiegt der Fettanteil in menschlicher Muttermilch, was das Baby im Wachstum unterstützt. 
  • Menschliche Milch gilt als die komplexeste Muttermilch aller Säugetiere. Unter anderem deshalb, weil sich die Zusammensetzung ständig passend zu den Bedürfnissen des sich entwickelnden Kindes ändert. 

Fragen werden dreisprachig beantwortet

Die gesamte Ausstellung ist dreisprachig. Unter anderem folgenden Fragen geht sie auf den Grund:

  • Weshalb wird Milch eigentlich nur von Müttern produziert und gibt es Ausnahmen von dieser Regel?
  • Wie nutzen Neugeborene den intimen Kontakt zur Mutter zu ihrem eigenen Vorteil?
  • Welche Funktion erfüllte Milch ursprünglich, als Säugetiere zu Beginn ihrer Evolution noch Eier legten?

Eckpunkte zur Sondersaustellung

«MILCH – Mütterliches Elixier»

Ort: Zoologisches Museum der Universität Zürich

Daten: 10. März bis 29. November 2020 (wegen Sanierungsarbeiten ist das Museum im Juli und August geschlossen)

Zeit: Di-So, 10-17 Uhr

Eintritt: kostenlos

Informationen zu Führungen und Workshops gibt es online. 

 

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