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Ausbildung: Bäuerin ist nicht gleich Landwirtin

Es gibt auch männliche «Bäuerinnen» und nicht jede Bauersfrau ist eine Landwirtin – hier erfahren Sie, warum.


Die Bezeichnung für Frauen, die in der Landwirtschaft tätig sind, sorgt immer wieder für Verwirrung bei Menschen von ausserhalb dieses Berufsfelds. Wichtig ist zu wissen, dass Bäuerin und Landwirtin jeweils eine eigene Ausbildung sind.

Der Weg zur Landwirtin

Die Ausbildung zum Landwirten oder zur Landwirtin mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) dauert drei Jahre. Während dieser Zeit wohnen und arbeiten die Lernenden auf einem Lehrbetrieb und werden vom Betriebsleiter und der -leiterin bei den täglichen Arbeiten praktisch unterrichtet.

Hinzukommen Lektionen an der Berufsfachschule: im ersten und zweiten Ausbildungsjahr jeweils an einem Tag pro Woche, im letzten Jahr dann in Blockkursen. Weiter werden überbetriebliche Kurse besucht.

Bäuerin ist auch nicht gleich Bäuerin

Unabhängig von einer Lehre zur Landwirtin oder zum Landwirten können Frauen (und auch Männer) die Bäuerinnenschule besuchen. Es handelt sich nicht um eine Grundausbildung (wie beim EFZ), sondern um eine höhere Berufsbildung. Es ist also eine Weiterbildung, die auf zwei Stufen abgeschlossen werden kann:

Dank Modulen individuelle Bildung möglich

Bäuerin, oder Bäuerlicher Haushaltsleiter, wie die Bezeichnung für männliche Absolventen lautet, kann man berufsbegleitend oder in Semesterkursen lernen. 

Der Lehrgang besteht aus Modulen, die einzeln belegbar sind. Neun davon sind Pflicht, zwei können frei aus einer breiten Palette gewählt werden. 

Gesellschaft, Haushalt, Buchhaltung

Die neun Pflichtmodule zeigen die Schwerpunkte der höheren Berufsbildung zur Bäuerin FA:

Aus den folgenden Modulen (oder weiteren aus dem Berufsfeld Landwirtschaft) können zwei ausgewählt werden:

Weiter gehts zur «Diplomierten Bäuerin»

Aufbauend auf dem oben beschriebenen Weg zur «Bäuerin mit Fachausweis» können weitere Module individuell zeitlich gestaffelt besucht werden, um mit der höheren Fachprüfung zur «Diplomierten Bäuerin» zu werden. 

Dieselben Lektionen haben auch die angehenden Meisterlandwirte und -landwirtinnen aus dem Berufsfeld Landwirtschaft:

  • Führung und strategische Weiterentwicklung eines Betriebszweigs oder des Gesamtbetriebs
  • Finanzierung
  • Marketing
  • Agrarpolitik
  • Rechtsfragen

So sieht der Weg zur Bäuerin auf. Die einzelnen Bausteine sind aufeinander aufbauend. Nebeneinanderstehendes sind Alternativen. (Bild SBLV)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV)

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